Monatelang hielt sich die Mutter von Beatrice und Eugenie vor der Weltöffentlichkeit verborgen, nachdem der Skandal um ihren Ex-Mann Andrew und den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erneut mit voller Wucht hochkochte. Nun folgte das unerwartete Comeback: Am Donnerstag, dem 29. Oktober, nahm Sarah Ferguson an einer feierlichen Gedenkmesse für ihren früheren Lebensgefährten Patrick "Paddy" McNally teil, der bereits im Juli 2022 verstorben war. Während sie bei der damaligen Beerdigung noch ihre Tochter Beatrice vorgeschickt hatte, trat sie nun erstmals wieder selbst vor die Kameras.
Der Schauplatz des ersten öffentlichen Auftritts war mit Bedacht gewählt: Die Gedenkfeier fand in der geschichtsträchtigen St. Paul's Church in London statt, nur einen Steinwurf vom Buckingham-Palast entfernt. An der Seite ihrer Töchter, die wie die Mutter dem Anlass entsprechend in dunkle Ensembles gehüllt waren, zog Ferguson alle Blicke auf sich. Mit asymmetrischem Kleid, Spitzen-Blazer, nackten Beinen und perfekt gestyltem, leicht gelocktem Haar signalisierte sie optisch Stärke und Normalität, wenngleich ihr Gesichtsausdruck von den Strapazen der vergangenen Monate gezeichnet schien.
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Royales Netzwerk: Peter Phillips unter den Trauergästen
Dass die Ex-Herzogin keineswegs gesellschaftlich isoliert ist, bewies die hochkarätige Gästeliste der Gedenkfeier. Neben ihren Töchtern erwies auch Peter Phillips, der Sohn von Prinzessin Anne und Cousin von William und Harry, dem Verstorbenen die letzte Ehre. Ferguson bewegt sich damit demonstrativ wieder in den Kreisen der erweiterten britischen Königsfamilie und knüpft sichtbar an ihr früheres gesellschaftliches Leben an.
Für Kenner des Königshauses ist dieser Schulterschluss ein klares Signal. Die monatelange Phase des Versteckspiels scheint beendet, die Ex-Herzogin sucht wieder die Nähe zum königlichen Umfeld.
Flucht in die Alpen und Schweizer Luxusklinik
Hinter Ferguson liegt ein dramatisches Jahr voller Entbehrungen und Schlagzeilen. Nach der Veröffentlichung neuer Epstein-Akten zu Jahresbeginn war auch Fergie selbst massiv in Verruf geraten. Die Konsequenzen waren brutal: Sie und Andrew verloren ihren langjährigen Wohnsitz in der Royal Lodge. Während Andrew auf die Marsh Farm auswich, stand Ferguson zeitweise ohne festen Wohnsitz da.
Ihre Fluchtroute führte sie unter anderem in die österreichischen Alpen, wo sie in einem exklusiven Luxushotel gesichtet wurde, gefolgt von einem Aufenthalt in einer renommierten Schweizer Privatklinik. Zeitweise kursierten sogar Gerüchte über royales Couchsurfing, um den Paparazzi zu entkommen. Mit ihrem Auftritt in London hat Sarah Ferguson nun ihre Deckung verlassen und signalisiert der Welt, dass sie bereit ist, sich der Öffentlichkeit wieder zu stellen.