Richtig oder falsch?

Schlüssel von innen im Schloss? Das bringt der Hack

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Viele fühlen sich sicherer, wenn sie über Nacht den Schlüssel im Schloss stecken lassen. Aber ist das wirklich eine gute Idee?
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Es klingt eigentlich logisch: Wir lassen den Schlüssel von innen im Schloss stecken und fühlen uns sicherer. Für Kriminelle sollte diese Angewohnheit doch eigentlich eine zusätzliche Hürde darstellen. Doch Sicherheitsexperten, die Polizei und Verbraucherportale räumen jetzt mit diesem gefährlichen Mythos auf!

Der große Einbruchs-Irrtum

Bei modernen Sicherheitsschlössern (mit sogenannter „Not- und Gefahrenfunktion“) blockiert der innere Schlüssel die Außenseite gar nicht mehr. Wer einen passenden Schlüssel hat, kommt ohnehin rein.

Einladung für Diebe

Haben Sie eine Haustür mit einem Glaselement oder einem Fenster direkt daneben? Dann wird der steckende Schlüssel zur  Einladung für Verbrecher! Die Einbrecher schlagen laut Experten geräuschlos ein kleines Loch in die Scheibe, greifen durch – und können die Tür dank dem steckenden Schlüssel ganz bequem öffnen.

Aber auch wenn Sie ein altes Schloss haben, das mit einer sogenannten Blockierfunktion ausgestattet ist, raten die Experten dringend davon ab, den Schlüssel stecken zu lassen. Rettungskräfte können dann nämlich im Notfall eventuell nicht schnell genug in die Wohnung kommen. Und: Diebe, die einen Schlüssel im Schloss ausmachen, finden dann einen anderen Weg hinein - zum Beispiel, indem sie Glaseinsätze einschlagen.