Neue Funktion
Schluss mit Zweithandy-Frust! WhatsApp zündet nächsten Konten-Hammer
Für Millionen Smartphone-Besitzer gehört das Jonglieren mit mehreren Rufnummern längst zum Alltag. Wer WhatsApp sowohl im Berufsleben als auch für private Unterhaltungen nutzt, stand in der Vergangenheit oft vor der Notwendigkeit, zwei getrennte Mobiltelefone mitzuführen oder auf die gesonderte App WhatsApp Business auszuweichen. Diese Umwege könnten jedoch schon bald endgültig der Vergangenheit angehören. Auf dem iPhone besteht bereits seit Anfang Juni 2026 die komfortable Möglichkeit, zwei vollwertige Konten innerhalb einer einzigen Anwendung zu betreiben. Nun schickt sich der Meta-Konzern an, diese Grenze ein weiteres Mal nach oben zu verschieben.
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Aufgespürt wurden die entsprechenden Programmzeilen durch das renommierte und auf Vorabversionen spezialisierte Portal WABetaInfo. Demnach befindet sich das Feature aktuell in der iOS-Beta-Version 26.37.10.15. Screenshots und Testläufe aus dem Entwicklungszweig demonstrieren bereits anschaulich, wie die künftige Konten-Auswahl auf dem Display arrangiert sein wird. In der entsprechenden Wechsel-Ansicht listet das System sämtliche registrierte Profile sauber gegliedert auf.
Zu jedem Account sehen Nutzer auf einen Blick:
- Den individuell hinterlegten Profilnamen
- Das jeweilige Profilbild zur schnellen optischen Unterscheidung
- Die verknüpfte Telefonnummer
- Einen grünen Haken, der unmissverständlich anzeigt, welches Konto im Augenblick aktiv geschaltet ist
Strikte Datentrennung schützt Privatsphäre und sensible Chats
Ein zentraler Aspekt der Neuerung betrifft die strikte Trennung aller Kommunikationsdaten zwischen den einzelnen Rufnummern. Trotz der Zusammenführung in einer gemeinsamen App-Oberfläche operieren die Profile im Hintergrund völlig autonom voneinander. Dies verhindert zuverlässig, dass vertrauliche Arbeitsunterlagen oder private Familiennachrichten versehentlich durcheinandergeraten.
Die Trennung greift bei allen wesentlichen Systemeinstellungen und Inhalten:
- Chat-Verläufe und Medien: Fotos, Videos, Sprachnotizen und Gesprächsverläufe bleiben isoliert im jeweiligen Account gespeichert.
- Mitteilungen und Hinweistöne: Bei eingehenden Texten ist für den Nutzer sofort auf Anhieb erkennbar, an welches der drei hinterlegten Konten die Nachricht adressiert wurde.
- Datenschutz und Backups: Sowohl die Datenschutzeinstellungen als auch die individuellen Cloud-Sicherungen lassen sich für jedes Konto gesondert festlegen.
- Biometrische App-Sperre: Nach Angaben von WABetaInfo funktioniert selbst die geräteeigene App-Sperre via Face ID oder Passcode für jedes Profil separat.
Unkomplizierte Einrichtung und Ausblick auf künftige Updates
Hinsichtlich der Handhabung plant WhatsApp offenbar keine Umgewöhnung für seine Nutzerschaft. Die Integration einer weiteren Rufnummer folgt der bekannten Logik: Selbst wenn bereits zwei aktive Profile auf dem Telefon eingerichtet sind, bleibt die gewohnte Schaltfläche "Account hinzufügen" weiterhin sichtbar im Menü verankert. Ein Fingertipp genügt, um das Anmeldeverfahren für die dritte Nummer zu starten. Sämtliche verknüpfte Profile tauchen im Anschluss gebündelt in der Übersicht auf.
Ob mit dem Trio an Benutzerkonten das finale Limit erreicht ist, lassen die Entwickler derzeit noch offen. Die Experten von WABetaInfo halten es für durchaus denkbar, dass WhatsApp in späteren Versionen noch weiteren Konten Raum bietet. Vorerst konzentriert sich der Konzern jedoch auf die Feinabstimmung des dritten Accounts. Die Funktion befindet sich aktuell in der internen Entwicklung und wurde bislang nicht einmal für gewöhnliche Beta-Tester freigegeben. Ein offizieller Veröffentlichungstermin für die weltweite Verteilung an alle Endgeräte steht folglich noch aus.