"Unter uns"
Schock-Aus nach 32 Jahren: RTL-Stars gekündigt!
Es ist ein herber Schlag für Millionen Fans und ein Schock für die gesamte Medienlandschaft. Nach 32 Jahren treuer Dienste und unzähliger emotionaler Geschichten stellt der Sender RTL das Format "Unter uns" ein. Das wurde nun offiziell verkündet und sorgt am Set in Köln für fassungslose Gesichter. Betroffen von der plötzlichen Entscheidung sind insgesamt 24 feste Darstellerinnen und Darsteller sowie eine Vielzahl an Mitarbeitern, die hinter den Kameras für den täglichen Serienerfolg gesorgt haben.
Obwohl die letzten Episoden im Fernsehen noch bis März 2027 ausgestrahlt werden, ist die Stimmung am Set auf dem Tiefpunkt angelangt. Vor allem die Frage, wie es beruflich für die Beteiligten weitergeht, sorgt für schlaflose Nächte.
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Sorgen um die eigene Familie und scharfe Kritik an RTL
Besonders hart trifft das plötzliche Serien-Aus den Publikumsliebling Patrick Müller, der bereits seit dem Jahr 2006 in der Rolle des intriganten Anwalts Tobias Lassner vor der Kamera steht. Er lebt mit seiner Ehefrau Joy und den drei gemeinsamen Kindern Loki, Lovis und Javis in Köln. Für den dreifachen Familienvater geht es nun um die Existenz. Im Gespräch mit BILD machte er aus seinen großen Sorgen kein Geheimnis und betonte, wie schwierig es derzeit in der Medienbranche sei. Er müsse nun sehen, wie er seine Familie in Zukunft ernähren kann.
Der Schauspieler übt zudem deutliche Kritik am Sender und fordert mehr Wertschätzung für das gesamte Team ein:
- Er hätte sich nach so langer Zeit deutlich mehr Feingefühl und Fairness von den Verantwortlichen gewünscht.
- Die wirtschaftlichen Gründe könne er zwar kognitiv erfassen, doch emotional stehe er völlig im eigenen Saft.
- Das gesamte soziale Netz am Set breche nun weg, da er mit den Kolleginnen und Kollegen auch privat eng verbunden sei.
Trotz des großen Schocks will er die Hoffnung nicht ganz aufgeben. Er setzt darauf, dass die Serie mit ihrer treuen Fangemeinde vielleicht eine neue Heimat bei einem anderen Sender oder einer Streaming-Plattform finden kann.
Rückkehrer-Pech und Sorge um die Crew hinter den Kameras
Auch für Petra Blossey ist das plötzliche Ende ein extrem bitterer Moment. Sie gehörte seit dem Start im Jahr 1994 zum festen Ensemble, verabschiedete sich im Jahr 2019 und feierte erst im heurigen März ihr viel bejubeltes Comeback am Kölner Set. Nun fühlt sie sich völlig kalt erwischt, da sie gefühlt gerade erst wieder zurückgekehrt ist und nun schon wieder aufhören soll. Dennoch bewahrt sie sich ein Stück ihres typischen Humors und scherzte, dass Totgesagte bekanntlich länger leben – ein Rückbezug auf ihre Rolle, die in der Daily-Soap zwischenzeitlich ebenfalls für tot erklärt worden war.
Finanziell sieht sie sich zwar persönlich gut abgesichert, doch ihre großen Sorgen gelten vor allem den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hintergrund. Viele Kolleginnen und Kollegen hinter den Kulissen müssen nun massive Angst haben, auf der Straße zu stehen. Der Verlust des gewohnten Arbeitsumfelds und der langjährigen Freunde am Set wiegt extrem schwer.
Geteilte Meinungen am Kölner Set
Der Schauspieler Ramon Ademes, der seit über 13 Jahren den beliebten Koch Roger Schmitz verkörpert, betrachtet die Lage etwas differenzierter. Zwar schmerze das Aus ungemein, doch er könne die Entscheidung des Senders nachvollziehen, da RTL zuletzt ohnehin viele Stellen abbauen musste. Er selbst hat vorgesorgt und besitzt mehrere berufliche Standbeine, darunter eine eigene Security-Firma und Auftritte als Sänger. Dennoch betont er, dass es für all jene Kolleginnen und Kollegen dramatisch sei, die vollkommen von diesem einen Job abhängig sind.
Auch Amrei Haardt, die im Jahr 2015 mit der Serie ihren großen Durchbruch feierte und bis heute eng mit dem Team verbunden ist, zeigt sich zutiefst erschüttert. Für sie kam die Nachricht völlig überraschend und gleicht einem harten Schnitt. Ihr Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde vor allem den treuen Zusehern sowie der gesamten großen Serienfamilie, die in dieser Form wohl nie wieder zusammenkommen wird. Der Abschied fällt allen Beteiligten sichtlich schwer, während die Uhren bis zum endgültigen Finale im Frühjahr 2027 gnadenlos ticken.