Studierte in Tirol

Schönheitschirurg in seiner Klinik erschossen

© Instagram: Der Beauty-Doc mit seiner Frau.
Ein bekannter Schönheitschirurg wurde in seiner eigenen Klinik in Marbella Opfer eines brutalen Angriffs, wie spanische Medien berichten. Der Arzt erlag nach mehreren Schüssen in den Kopf noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.
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Spanien, Deutschland. Am Mittwoch gegen 18 Uhr betrat ein schwarz gekleideter Täter die medizinische Einrichtung "Cirumed" an der Hauptküstenstraße im Osten von Marbella und eröffnete vor anwesenden Patienten das Feuer. Der 57-jährige deutsche Schönheitschirurg Dr. Alexander A. wurde von mehreren Schüssen – darunter in den Kopf – getroffen und verstarb noch am Tatort, wie spanische Medien und die "Bild" berichten.

Das Mordopfer war Spezialist für Brazilian-Butt-Lifts. © INstagram

Attentat aus Rache - Täter waren vermummt

Dem Täter gelang demnach die Flucht; laut Medienberichten wartete ein Komplize auf einem Motorrad vor dem Gebäude. Die Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden, Festnahmen gab es noch keine. Ermittlerkreisen zufolge geht die Policía Nacional von einem gezielten Attentat aus. Berichten von "101TV Málaga" zufolge wird zudem geprüft, ob Rache eines unzufriedenen Patienten nach einem missglückten Eingriff hinter der Tat steckt, wobei eine offizielle Bestätigung hierzu noch aussteht.

Studium in Österreich und Weltkarriere

Der gebürtige Kölner galt laut seiner Website als Experte für Brazilian-Butt-Lifts und blickte auf eine 30-jährige Karriere mit über 14.000 erfolgreichen Operationen zurück. Alexander A. studierte an der Universität Innsbruck, arbeitete in Salzburg, absolvierte seine Facharztausbildung in Südafrika und war in Aachen sowie London tätig, bevor er 2008 nach Marbella zog. Dort arbeitete er zunächst an den Spitälern Quirón Marbella und Quirón Málaga, ehe er an der Costa del Sol heimisch wurde.  2016 wurde er  zum "Besten Plastischen Chirurgen Spaniens" gewählt.