Drogenbrennpunkt

Schutzzone im Imhoff-Park wird verlängert

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Die Schutzzone im Fritz-Imhoff-Park und das Alkoholverbot am Westbahnhof gelten sechs Monate länger. Bei der U6-Station Gumpendorfer Straße bleibt die Lage angespannt.
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Seit 8. Mai gelten entlang der Achse Westbahnhof – U6 strengere Regeln. In der Schutzzone kann die Polizei leichter Betretungsverbote aussprechen, der Park wird öfter gereinigt und bei Dunkelheit zugesperrt. Die Stadt zieht Bilanz: "Der Fritz-Imhoff-Park ist wieder für alle zugänglich und erfüllt somit seine ursprüngliche Funktion als Erholungsraum und Spielplatz für Kinder und Jugendliche."

Auch am Westbahnhof gibt es laut Stadt erste Verbesserungen. Rund um die U6-Station ist der Suchtgifthandel aber "noch nicht ausreichend zurückgedrängt". Polizeipräsident Gerhard Pürstl sieht "weiterhin Handlungsbedarf", die Kontrollen werden verstärkt.

Lob und Kritik

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ): "Die bisherigen Maßnahmen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Wienerinnen und Wiener sollen sich in ihrer Stadt sicher fühlen. Gleichzeitig lassen wir Menschen, die Hilfe brauchen, nicht im Stich."

Die ÖVP lobt die Polizei, kritisiert aber Stadtrat Peter Hacker: "Die Stadt darf Mariahilf und Rudolfsheim-Fünfhaus nicht länger zum Sammelbecken ihrer ungelösten Drogenprobleme machen." Die Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz stiegen 2025 in Mariahilf um 63,8 Prozent, wienweit nur um 3,7 Prozent.