Gefährdet Gesundheit

Schwarze Schimmelflecken in Wiener Gemeindebauten

© KPÖ Wien
Schimmelnde Decken, feuchte Wände und lange Wartezeiten für Reparaturen rufen die KPÖ auf den Plan: Ab 19. Oktober will man in Penzings Gemeindebauten Mängel dokumentieren und Mieter vor Ort über ihre Rechte informieren.
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Hinter den Fassaden in Wiens Gemeindebauten herrscht teilweise Ekel-Alarm: Bilder der KPÖ zeigen Schimmel im Badezimmer sowie feuchte Wände in Wohn- und Schlafzimmern, während Mieter über lange Wartezeiten bei gemeldeten Schäden klagen. Für sie geht es dabei nicht nur um Schönheitsfehler oder mangelnde Wohnqualität, sondern schlichtweg um die eigene Gesundheit.

Die KPÖ Penzing wird deshalb direkt in den Wohnhausanlagen aktiv. Ehrenamtliche Helfer gehen von Tür zu Tür, dokumentieren Schäden und klären Bewohner über ihre Rechte als Mieter auf.  Erfassungsbögen dienen dazu, Probleme in den Anlagen festzuhalten und Anliegen der Bewohner sichtbar zu machen. Die Aktion startet am 19. Oktober.

Lena Coufal, Bezirkssprecherin KPÖ Penzing. © KPÖ Wien

"Wohnen ist ein Grundrecht und kein Spekulationsobjekt", stellt Lena Coufal, Bezirkssprecherin der KPÖ Penzing, fest. "Die Meldungen, die uns in den letzten Wochen von besorgten Nachbarinnen und Nachbarn erreicht haben, zeigen eindringlich, wie groß die Verunsicherung in den Wohnhausanlagen ist. Viele Menschen fühlen sich mit ihren Sorgen völlig allein gelassen. Wir lassen nicht zu, dass man unsere Gemeindebauten verfallen lässt, um sie danach als unfinanzierbar abzustempeln."