Das Kreuzfahrtschiff "MSC Poesia" durfte am Sonntag nicht wie geplant aus dem Hafen von Miami auslaufen. Die US-Küstenwache hatte bei einer Kontrolle Mängel an Bord festgestellt und das Schiff für eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung festgehalten.
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Eigentlich hätte der 294 Meter lange Ozeanriese zu einer elftägigen Reise aufbrechen sollen. Geplant waren Stopps auf Jamaika, in Kolumbien, Panama und Costa Rica. Doch die festgestellten Probleme konnten offenbar nicht rechtzeitig behoben werden. Auch drei Tage nach dem geplanten Reisebeginn lag das Schiff weiterhin in Miami.
Welche technischen Mängel genau festgestellt wurden, ist bislang nicht bekannt. Die US-Küstenwache sprach lediglich von Problemen mit Bordsystemen. Das Schiff darf erst wieder auslaufen, wenn sämtliche Beanstandungen behoben sind und die Behörden grünes Licht geben.
Reise abgesagt
Die Reederei MSC Cruises sagte die Reise schließlich ab und entschuldigte sich bei den betroffenen Gästen für die Unannehmlichkeiten. Alle Passagiere erhalten den vollständigen Reisepreis zurück. Außerdem unterstützt MSC die Urlauber bei ihrer Heimreise.
Die "MSC Poesia" bietet Platz für mehr als 3200 Passagiere und über 1000 Besatzungsmitglieder.