Auf rund 49.000 Quadratmetern wächst in der Donaustadt ein riesiger Schulstandort heran, der sieben bisher getrennte Berufsschulen vereint. Bis zu 2.500 Jugendliche werden sich künftig gleichzeitig im Gebäude aufhalten. Das Besondere: Die Räume sollen möglichst realitätsnah auf den späteren Arbeitsalltag vorbereiten. Für den Einzelhandel ist etwa eine Passage nach dem Vorbild eines Einkaufszentrums geplant, für das Baugewerbe ein eigener Bauhof. Drei Türme sollen typische Bürowelten nachbilden.
Auch interessant
Beim Bau setzt man auf umweltschonendere Lösungen wie CO₂-reduzierten Zement und Geothermie, später soll auch Photovoltaik zum Einsatz kommen. Doch nicht nur die Schule wird das Stadtbild im Norden Wiens verändern: Entlang der Uferpromenade entstehen brandneue Wohnhäuser. Diese sollen ebenfalls ab 2028 bezugsfertig sein. Darüber hinaus wird der bisherige Holzsteg am See derzeit Brett für Brett abgebaut und für andere Projekte weiterverwendet. Bereits im Frühjahr 2027 soll die Uferpromenade dann wieder zum Flanieren einladen.
Auch in Richtung Bahnhof Aspern Nord wächst die Seestadt weiter: Eine neue Einkaufsstraße soll künftig bis zum Zaha-Hadid-Platz führen. Damit bekommt Aspern nicht nur den dringend benötigten Bildungsraum, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem noch lebendigeren Stadtviertel.