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So heiraten wir 2027: 5 Brautkleid-Trends der New York Bridal Fashion Week

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Korsagen, große Roben und mehr Mut zum eigenen Stil: Die New York Bridal Fashion Week liefert jede Menge Brautkleid-Inspiration. Als angehende Braut schaue ich heuer besonders genau hin – und diese fünf Trends machen Lust aufs Heiraten.
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Normalerweise schaue ich bei neuen Kollektionen vor allem darauf, welche Trends sich abzeichnen. Bei Brautmode kommt heuer eine zusätzliche Frage dazu: Könnte ich mir vorstellen, selbst darin zu heiraten? Denn ich plane gerade meine eigene Hochzeit – und schaue deshalb bei der New York Bridal Fashion Week noch ein bisschen genauer hin als sonst.

Vom 13. bis 15. Oktober werden in New York die neuen Bridal-Kollektionen mit Blick auf Herbst 2027 präsentiert. Die ersten veröffentlichten Entwürfe liefern bereits reichlich Inspiration. Was mir daran besonders gefällt: Neben großen, romantischen Roben gibt es viele Möglichkeiten, dem modernen Brautlook eine eigene Handschrift zu verleihen.

Diese fünf Trends stehen für mich dabei im Mittelpunkt.

1. Es darf verspielter werden und Regeln dürfen fallen

Muss ein Brautkleid heutzutage wirklich klassisch weiß sein? Beim Blick auf die neuen Kollektionen bekomme ich vor allem Lust, solche Vorstellungen ein wenig lockerer zu sehen. Monique Lhuillier zeigt Kleider in sanften Rosétönen und interpretiert traditionelle Brautmode in ihrer Bliss-Linie bewusst spielerisch.

Inspiration für diesen Mut gibt es auch über die laufende Saison hinaus: KYHA hat bereits mit einer goldenen Robe gezeigt, wie aufregend Farbe am Hochzeitstag wirken kann. Galia Lahav wiederum arbeitet mit Polka Dots auf Seide.

Für mich steckt darin eine schöne Idee: Man darf sich auch beim Heiraten ein bisschen mehr trauen. Ein ungewöhnlicher Farbton, ein überraschendes Muster oder ein freches Stylingdetail können genau das sein, was den Brautlook persönlich macht.

2. Korsagen und tiefe Taillen formen den Look

Ein Detail, auf das ich besonders achte, ist die Taille. Korsagen und tief angesetzte Taillen prägen die neuen Silhouetten. Dazu kommt die sogenannte Basque Waist, die vorne spitz nach unten zuläuft.

Monique Lhuillier zeigt in ihrer Bliss-Kollektion eine trägerlose Mikado-Robe mit dieser Taillenform. Auch ihre Hauptkollektion spielt mit tiefen Taillen und Korsagendetails. Besonders schön finde ich das Zusammenspiel aus einem klar geformten Oberteil und einem weiten Rock: romantisch, mit viel Präsenz und einer spannenden Silhouette.

3. Spitze bekommt mehr Leichtigkeit

Spitze gehört zur Brautmode wie der Ring zum Ja-Wort. Die neuen Designs zeigen, wie vielseitig der Klassiker sein kann: Filigrane Muster, transparente Partien und zarte Überwürfe lassen die Looks romantisch und sinnlich zugleich wirken.

Die Designer kombinieren unterschiedliche Spitzen miteinander und ergänzen die Kleider um passende Wraps. Elie Saab zeigt etwa ein transparentes Meerjungfrauenkleid mit Neckholder – ein schönes Beispiel dafür, wie modern der traditionelle Stoff durch den richtigen Schnitt wirken kann. Dazu würde ich dezenten Schmuck wählen, damit die feinen Details des Kleides zur Geltung kommen.

4. Große Röcke und Rüschen dürfen Eindruck machen

Natürlich gibt es auch die Kleider, bei denen man sofort an den ganz großen Auftritt denkt. Weite Röcke, skulpturale Drapierungen und gestufte Rüschen bringen reichlich Drama in die neuen Kollektionen.

Nicole + Felicia setzt für Herbst/Winter 2027 auf glitzernde Stoffe, glänzende Drapierungen und dramatische Weite. Monique Lhuilliers Modell "Escapade" kombiniert Rüschenstufen mit besticktem Tüll und Chantilly-Spitze.

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Wer sich für so eine Robe entscheidet, darf den Rest des Stylings ruhig schlicht halten. Ein zurückgenommenes Haarstyling lässt dem Kleid den großen Auftritt – schließlich ist eine Hochzeit eine ziemlich gute Gelegenheit für einen modischen Wow-Moment.

5. Ein Kleid kann mehrere Looks ergeben

Ein Trend, den ich auch aus Sicht einer angehenden Braut persönlich besonders spannend finde: Kleider, die sich im Laufe des Tages verändern lassen. Eine zusätzliche Rocklage, eine abnehmbare Schleppe oder ein kurzes Spitzenjäckchen können einem Look eine ganz andere Wirkung geben.

Elie Saab kombiniert eine Spitzenkorsage mit Minirock und zusätzlichem besticktem Überrock. Auch ein trägerloses Minikleid mit bodenlangem, asymmetrischem Cape gehört zu seiner neuen Kollektion.

Für die Trauung ein großer Auftritt, später ein dezenterer Look: Diese Idee hat für mich viel Charme. Schon bei der Kleidersuche lohnt es sich deshalb, darauf zu achten, wie sich ein Entwurf unterschiedlich stylen lässt.