Rekord

So trocken wie seit 176 Jahren nicht

© APA/HELMUT FOHRINGER
Österreich verzeichnet die trockenste Phase seit Messbeginn im Jahr 1850. In weiten Teilen des Landes ist heuer bisher nur rund die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge gefallen.
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Bis zum 9. August wurden bundesweit lediglich 210,9 Millimeter Niederschlag gemessen, während im langjährigen Vergleich rund 405 Millimeter üblich wären. Damit ist in Österreich heuer bisher nur etwa die Hälfte der normalen Regenmenge gefallen. Das Land befindet sich somit in der trockensten Phase seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1850.

Großes Defizit im Osten Österreichs

Besonders stark betroffen von der anhaltenden Trockenheit sind die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Wien sowie das Burgenland. Vor allem im Osten des Landes fällt der Rückgang drastisch aus. Niederösterreich verzeichnet 43 Prozent weniger Niederschlag im Vergleich zum langjährigen Mittel. In Wien und im Burgenland liegt das Minus bei jeweils 39 Prozent.

Regen bringt keine schnelle Minderung

Auch der für die nächste Zeit angekündigte Niederschlag wird die Situation nicht sofort entspannen. Laut Angaben von GeoSphere Austria kann der erwartete Regen die seit Monaten bestehende Trockenheit nicht rasch ausgleichen. Wie außergewöhnlich die aktuelle Dürreperiode ausfällt und welche Regionen am stärksten unter den fehlenden Niederschlägen leiden, wird in einem entsprechenden Video detailliert gezeigt.