Probleme
Sommer zu heiß: Lindt verkaufte weniger Schokolade
Dem Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli haben die Konsumflaute und der heiße Sommer zu schaffen gemacht. Der Vorstand senkt seine Umsatzprognose: Lindt erwartet heuer nunmehr eine Stagnation oder im besten Fall ein Plus von zwei Prozent, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Bisher hatte der Hersteller der "Lindor"-Kugeln ein Plus von vier bis sechs Prozent erwartet. Am Ziel, die Gewinnmarge um 20 bis 40 Basispunkte zu verbessern, hält der Konzern jedoch fest.
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Angepasste Preisstrategie und sinkende Kakaopreise
Als einen Grund für die schwachen Geschäfte nannte Lindt die hohe Preissensibilität der Verbraucher, die insbesondere im Saisongeschäft zu geringeren Bestellungen geführt habe. Die Nachfrage sei vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz schwächer als erwartet ausgefallen.
Robustes Wachstum habe es dagegen in Märkten wie Nordamerika und Asien gegeben. Für das kommende Jahr äußerte sich der Vorstand zuversichtlich. Dann werde dank einer angepassten Preisstrategie und sinkender Kakaopreise wieder ein positives Volumenwachstum zu erwarten sein. Die mittel- bis langfristigen Ziele ab dem Jahr 2028 bestätigte der Konzern.