Der mächtigste Funktionär des Weltfußballs, FIFA-Präsident Gianni Infantino, steht weiter stark in der Kritik. Seit seinem gescheiterten Plan, die Weltmeisterschaften zu privatisieren und damit Milliarden zu lukrieren, weht dem 56-jährigen Schweizer auf Verbandsebene heftiger Gegenwind entgegen. Vor allem die UEFA kämpft um seine Ablösung.
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Zwischenzeitlich rief man sogar einen Boykott der Endrunden auf, der erst am Mittwoch, eine Woche vor Beginn der U20-WM in Polen, aufgehoben wurde. Ein halbes Jahr vor der Wahl zum neuen FIFA-Boss in Marokko rumort es im Hintergrund gewaltig.
UEFA bereitet Strafanzeige vor
Nun dürfte sich der nächste Infantino-Skandal abzeichnen. Einem AP-Bericht zufolge soll die UEFA bereits eine Strafanzeige gegen Infantino vorbereiten, die vor Schweizer Gerichten eingereicht werden soll. Grund soll die mögliche finanzielle Misswirtschaft im Zusammenhang mit seinem Verkaufsplan sein.
Ziel ist es, den FIFA-Präsidenten und seine Partner gerichtlich dazu zu zwingen, sämtliche Unterlagen und Materialien offenzulegen, die im Zusammenhang mit dem gescheiterten Projekt stehen.