»SICHERHEITSAPOSTEL«

Streit um Videoüberwachung im Welser Volksgarten

© Stadt Wels
Der Welser Volksgarten, das größte Entsiegelungsprojekt Österreichs, wurde am 10. Juli teileröffnet.
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Die von der FPÖ geforderte und auch von der SPÖ positiv gesehen Videoüberwachung des Volksgartens stößt bei den Welser Grünen auf Ablehnung. Klimastadtrat Thomas Rammerstorfer: "Es erscheint mir wenig sinnvoll, einen in der Nacht unbeleuchteten Park flächendeckend zu überwachen. Weils da nämlich finster ist."

Eine dauerhafte Beleuchtung des Parkes sei vom ökologischen Standpunkt klar abzulehnen, "und auch Wachttürme mit Suchscheinwerfern, wahrscheinlich die nächste Idee der Sicherheitsapostel, würden zu einer erheblichen Lichtverschmutzung führen." Zudem aus finanzieller Hinsicht sei eine flächendeckende Videoüberwachung abenteuerlich, so Rammerstorfer, es würde wohl mehrere hunderttausend Euro verschlingen.

Umzäunt: Vorbild von Linz

Während Wels seinen Volksgarten von 22 bis 6 Uhr im zentralen Bereich schließt, bleibt der Linzer Volksgarten trotz anhaltender Sicherheitsprobleme 24 Stunden offen. Dabei gab es im Linzer Volksgarten bis 1950 ebenfalls einen Zaun und nächtliche Schließzeiten.