Unwetter

Sturm verwüstet Strand von Lignano komplett

© lignanosabbiadoro/instagram
Ein starkes Unwetter hat an der nördlichen italienischen Adriaküste für schwere Schäden gesorgt. Besonders der Urlaubsort Lignano ist von der Verwüstung durch extreme Windböen betroffen.
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Für die obere Adria war bereits die höchste Warnstufe ausgerufen worden, nachdem schon für Donnerstag Unwetter angekündigt waren. Der Wetterdienst "meteo.web" hatte für den Nordosten Italiens sowie den Übergang zur nördlichen Adria und Istrien vor "schwerem Extremwetter" am Abend gewarnt. Dabei wurde explizit auf Superzellen, heftigen Starkregen sowie eine erhöhte Gefahr von Windhosen und Tornados im Küsten- und Adriagebiet hingewiesen.

Sturm mit über 100 km/h

Eine Schlechtwetterwelle hat die Region Friaul-Julisch-Venetien schließlich voll erfasst, wie "nordest24.it" berichtet. In Lignano wurden Windböen von bis zu 108 km/h gemessen. Bei der Notrufzentrale gingen insgesamt 91 Notrufe wegen der Schäden ein. Die Einsatzkräfte sichern seit den frühen Morgenstunden Gefahrenstellen und räumen blockierte Straßen frei.

Kaputte Liegen und blockierte Straßen

In den Sozialen Netzwerken veröffentlichte Videos zeigen das Ausmaß am Strand von Lignano. Strandliegen sind zerstört oder weit verstreut, Sonnenschirme wurden umgeworfen und persönliche Gegenstände hängen teils in Bäumen. Auch die Promenade und der Strand sind großteils von den Schäden betroffen, während umgestürzte Bäume Verkehrswege blockieren.

Verletztes Kind auf Campingplatz

Berichten zufolge wurde bei Grado ein Kind auf einem Campingplatz verletzt. Auf zwei Campingplätzen kam es zu Beschädigungen an Zelten und Wohnwägen. Zudem war ein Tornado zu sehen, der das Festland jedoch nicht erreichte.