MITARBEITERMANGEL

Tankstellen-Mitarbeiter: Keiner hat Lust auf wütende Kunden

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Hohe Spritpreise - am Dienstag kostete Diesel im österreichweiten Median 1,989 Euro je Liter und Benzin 1,864 Euro, laut Daten der E-Control - sorgen für Frust bei Autofahrern - den Ärger bekommen immer öfter die Tankstellen-Betreiber ab.
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OÖ. "Es wird immer schwerer, Personal zu bekommen – und zu halten", sagt eine Tankstellenmanagerin aus dem Bezirk Linz-Land, die sich ärgert, dass die Bewerber auch immer kurzfristiger abspringen. "Wenn ich jemanden bei der ÖGK anmelde, muss ich rund 50 Euro bezahlen. Wenn er dann nicht zur Arbeit erscheint, bleibt der Unternehmer auf diesen 50 Euro sitzen." Keiner habe Lust auf wütende Kunden, die eine Entschuldigung für die steigenden Benzinpreise erwarten.

Für die Mehrwertsteuer-Senkung auf Lebensmittel entstanden den Tankstellenshopbetreibern unvorhersehbare Kosten und auch die Einführung der Spritbreisbremse habe einen Mehraufwand an Arbeitsstunden gebracht. Die Tankstellenbetreiberin muss in letzter Zeit häufig an einen Satz ihres Vaters, der Unternehmer gewesen ist, denken: "Wenn sich der Hackler den Hackler nicht mehr leisten kann, bricht die Wirtschaft zusammen."