In der Bucht von Cavallino, unweit von Venedig, stießen Taucher auf ein explosives Relikt aus der Vergangenheit. Eine Luft- und Marineoperationseinheit der italienischen Guardia di Finanza untersuchte im Zuge einer Unterwasseroperation ein versunkenes Wrack namens "Quintino Sella". Bei diesen Arbeiten entdeckten die Einsatzkräfte in einer Tiefe von 23 Metern das alte Kriegsrelikt. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa handelt es sich bei dem Fund konkret um eine Marineartilleriegranate.
Behörden schlugen Alarm
Um die Sicherheit der Schifffahrt sowie der Seeleute entlang der viel befahrenen Küste absolut zu gewährleisten, wurden die zuständigen Schifffahrtsbehörden und die lokale Präfektur umgehend verständigt. Die Verantwortlichen reagierten sofort und erließen die notwendigen Sicherheitsverordnungen für den betroffenen Bereich im Meer. Gleichzeitig wurde die spezialisierte Unterwasser-Einsatzgruppe der Küstenwache von Ancona damit beauftragt, die Bombe sicher zu bergen und im Anschluss fachgerecht zu entschärfen.
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Herkunft vom Wrack
Die gefundene Artilleriegranate wies einen Durchmesser von etwa einem halben Meter auf. Das Relikt stammte direkt von der "Quintino Sella". Dieses historische Schiff war im Jahr 1943 während des Zweiten Weltkriegs vor der Küste von Venedig gesunken und liegt seither auf dem Meeresgrund, wo es nun der Auslöser für den behördlichen Einsatz im Adria-Badeort war.