Komplize flüchtig

Taxler geschlagen und beraubt: 19-Jähriger ausgeforscht

© Hruza
Schnell geschnappt werden konnte einer der beiden Taxi-Räuber, die am Wochenende einen Taxler in der Großfeldsiedlung ausgeraubt hatten: Der 19-Jährige verlor auf der Flucht nämlich sein Handy.
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Wien. Wie oe24 berichtete, hatte sich in der Nacht auf Sonntag ein verletzter Mann auf die Polizeiinspektion in Floridsdorf geschleppt. Benommen wies der 67-Jährige auf eine blutende Kopfwunde hin und erklärte den Beamten, er sei Taxifahrer, der soeben von zwei jungen brutalen Fahrgästen beraubt worden wäre.

Seinen Angaben zufolge hatte der Berufschauffeur zwei Fahrgäste von der Brigittenau nach Transdanubien gebracht und war mit seinem Taxi in der Oswald-Redlich-Straße stehen geblieben, als er plötzlich einen heftigen Schlag gegen seinen Kopf verspürte.

Daraufhin bedrohte einer der Tatverdächtigen - die Burschen werden als südländisch, einer mit Wuschelhaaren, der andere pummelig beschrieben - das Opfer mit einer Schusswaffe und nahm die Geldbörse des Taxilenkers, die circa 500 Euro enthielt. Danach flüchteten die beiden in Richtung des dortigen Gemeindebaus.

Taxler: "Ich musste blutüberströmt ins Spital."

Wie Eveline Hruza, Generalsekretärin bei Taxi 40100, oe24 anlässlich des Besuchs der Unternehmenssprecherin mit einem großen Trost-Korb verriet, wurde einer der beiden Räuber bereits gefasst. Der Lockenkopf, ein 19-Jähriger, soll beim Davonlaufen sein Handy ausgestreut haben. Die Polizei bestätigt eine Festnahme. Der Komplize dürfte noch flüchtig sein.

Der betroffene Taxifahrer ist darüber natürlich erfreut, hat aber noch immer einen Schock: "Ich war blutüberströmt, musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen!"