Anschlagspläne

Terror-Alarm: Steirer nach Entlassung sofort wieder festgenommen

© APA/ERWIN SCHERIAU
Ein 35-jähriger Steirer ist nach seiner Entlassung aus der Justizanstalt Graz-Karlau Anfang September unmittelbar wieder festgenommen worden.
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Gegen den Mann besteht der Verdacht, Anschlagspläne geschmiedet und eine Ausreise in ein Terrorcamp geplant zu haben. Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, wurde inzwischen Anklage erhoben. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe und wartet in Untersuchungshaft auf seinen Prozess.

Nach Informationen der "Kleinen Zeitung" war der Mann während seines Gefängnisaufenthalts zum Islam konvertiert und soll sich unter dem Einfluss von Mithäftlingen innerhalb kurzer Zeit radikalisiert haben. Den Ermittlungen zufolge plante er, nach Pakistan zu reisen, dort eine Ausbildung in einem Terrorcamp zu absolvieren und sich der Hamas anzuschließen.

Nach seiner Rückkehr nach Österreich soll er gemeinsam mit einem der Polizei bekannten Komplizen einen Anschlag geplant haben. Ein Mithäftling bekam davon offenbar Kenntnis und informierte die Behörden.

Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, bestätigte gegenüber der "Kleinen Zeitung", dass bereits vor der Entlassung eine Festnahmeanordnung vorgelegen hatte. "Schon vor der Entlassung am 1. September gab es eine Festnahmeanordnung. Deshalb wurde der Mann umgehend nach seiner Entlassung wieder festgenommen", erklärte Kroschl. Der Angeklagte befindet sich mittlerweile in der Justizanstalt Graz-Jakomini in Untersuchungshaft.