Unfall in Spanien
Tirols Grünen-Chef nach Rad-Sturz operiert
Der Politiker befand sich mit seinem Mann Jonas anlässlich ihres ersten Hochzeitstages auf einer gemeinsamen Radtour. Die beiden wollten vom äußersten Westen des Kontinents über den umgekehrten Jakobsweg in Richtung Heimat fahren. Kurz vor den Pyrenäen im spanischen Baskenland kam es am Dienstag jedoch zu einem folgenschweren Unfall. In einem Kreisverkehr in der Stadt San Sebastian rutschten die beiden laut Mair ohne Fremdeinwirkung auf einer Ölspur aus.
Operation in der Nacht
Während Jonas bei dem Fahrradsturz mit Prellungen davon kam, erwischte es Gebi Mair deutlich schwerer. Er brach sich bei dem Unfall den Oberschenkel und musste notärztlich versorgt werden. Noch in derselben Nacht wurde er vor Ort in San Sebastian operiert, wobei die Fraktur mit einem langen Marknagel operativ versorgt wurde.
Heimreise nach Tirol angetreten
In einem Beitrag in den sozialen Medien am Sonntag teilte Mair mit, dass sie sich mittlerweile auf den Weg zurück nach Tirol gemacht haben. Dort wird er an der Innsbrucker Klinik nachbehandelt und mit einer Physiotherapie starten. "Mir geht es soweit gut, und ich bin in eingeschränktem Rahmen mobil und vor allem dankbar allen gegenüber, die mir geholfen haben", erklärte er. Sein Dank galt unter anderem den Ersthelfern, Rettungskräften, Ärzten, Kollegen und seinem Ehemann. In solchen Momenten werde man demütig und wisse das gut aufgestellte Gesundheitssystem in Tirol besonders zu schätzen.
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Motivation trotz schwerer Verletzung
Gebi Mair kündigte an, sich in nächster Zeit körperlich etwas schonen zu müssen, um der Heilung Zeit zu geben. Geistig sei er jedoch hoch motiviert, weiter für politische Anliegen wie eine Entlastung vom Verkehr, billigeres Wohnen oder das Gesundheitssystem zu kämpfen.
Abschließend richtete er eine Warnung an andere Radfahrer: "Und passt auf beim Radlfahren: es ist sehr schnell rutschig da draußen!"
Bereits im Sommer 2021 hatte der Politiker schwere Verletzungen erlitten, als ihn beim Klettern in den Kalkkögeln in den Stubaier Alpen ein Felsblock traf – oe24 berichtete.