Babler-Minus

Umfrage-Schock für SPÖ: Allzeit-Tief mit 15 Prozent

Ein Mann spricht am Rednerpult bei einer Feier zum 250-jährigen Jubiläum der Albertina in Wien.
© Andreas Tischler / Vienna Press
Aktuelle Umfragen sehen die Babler-SPÖ bei 17 Prozent, 16 Prozent oder sogar nur 15 Prozent. Am unteren Rand der Schwankungsbreite liegt die SPÖ unter 12 Prozent und hinter den Grünen auf Platz 4!
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Geht's noch schlimmer? Im Fall der SPÖ und Parteichef Andreas Babler muss man sagen: Ja.

Drei aktuelle Umfragen bestätigen, dass die SPÖ bei Wahlen nur noch bei rund 15 Prozent liegt. In der Kanzlerfrage ist Babler noch schlechter.

So verheerend sieht die Sonntagsfrage im Juli 2026 für die SPÖ aus:

  • SPÖ bei 16 Prozent Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 (2.000 Befragte vom 29. 6 bis 7. 7. 2026, max. Schwankung 2,2 Prozent)
  • SPÖ bei 17 Prozent Linzer Market-Institut für den Standard
  • SPÖ bei 15 Prozent Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) für die Krone, 1.000 Befragte, Schwankungsbreite 3,1 Prozent

Besonders die aktuellste Umfrage, die Bablers SPÖ bei nur mehr 15 Prozent sieht, muss in der roten Parteizentrale die Alarmglocken schrillen lassen. Die Grünen kommen in dieser Umfrage auf 13 Prozent. Fällt die SPÖ weiter, ist sie nur mehr viertstärkste Partei. Die NEOS sind bei 7 Prozent in der IFDD-Umfrage.

Klar an erster Stelle ist die FPÖ mit 37 Prozent. Die ÖVP ist gerade einmal halb so stark, dümpelt bei 20 Prozent herum. Das ist die zweite Stelle und deutlich vor der SPÖ.

Es ist ein rotes Desaster

Alle drei Umfragen sehen die Parteien-Reihung ähnlich und die FPÖ jeweils bei fast 40 Prozent, die ÖVP um die 20 Prozent und die SPÖ bei historischen Tief-Werten. So schlecht waren die Sozialdemokraten in den Umfragen noch nie.

Mehrheit futsch

Was würde ein solches Wahlergebnis für Mehrheiten im Nationalrat bringen? Eines ist klar: Die Ampelkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS hätte mit nur noch knapp über 80 Mandaten im Nationalrat keine Mehrheit mehr. Ginge eine Wahl so aus, wären das mindestens 28 (!) Sitze weniger als bei der Nationalratswahl 2024.

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