Überraschung
Erster SPÖ-Politiker spricht von Neuwahl im Herbst
Die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS ist unbeliebt wie nie, in Umfragen hat sie die Mehrheit längst verloren. Die NEOS gelten seit dem Veit-Dengler-Ausschluss als Wackelkandidat, aber gerade aus der SPÖ kommt jetzt Zündstoff für sehr schnelle Neuwahlen.
Ein wichtiger Vertreter im Präsidium der SPÖ-Bundespartei hat Neuwahlen im Herbst als erster in der roten Partei öffentlich angekündigt.
So sagt Präsidiumsmitglied Roland Fürst, der auch burgenländischer SPÖ-Klubobmann ist, Folgendes auf X: "Mich beschleicht schön langsam das Gefühl, dass wir im Bund bald vor Wahlen stehen, wenn im Herbst kein Wunder passiert." Es sollte dann niemand überrascht sein, meint er.
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SPÖ-Chef Andreas Babler wird durch die Querschüsse immer mehr in die Enge getrieben. Die Zufriedenheit mit ihm dürfte sich auch in weiten Teilen der SPÖ in Grenzen halten.
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Fürst merkt in einem Kommentar an: "Sag das der ÖVP Niederösterreich." Der Aufstand könnte von dort kommen: gegen Stocker. Damit spielt Fürst darauf an, dass die ÖVP-geführten Länder vor den Landtagswahlen langsam nervös werden.
Freilich erwartet sich auch die SPÖ in den Ländern wenig Rückenwind von der Stocker-Babler-Meinl-Reisinger-Regierung.
Schon 2027 wird in Oberösterreich und Tirol der Landtag neu gewählt. Im Jahr darauf dann in Niederösterreich, Kärnten und Salzburg.
Aufstand gegen Babler
In der roten Partei sind viele nervös, weil die Umfragewerte historisch schlecht sind. Bei der Sonntagsfrage liegt die SPÖ rund um die 15%. Ein Kommentator auf X stellt fest: "Als Rendi-Wagner 21,1 Prozent erreichte, wurde sie in der Partei querbeet niedergemacht. Besonders auch von Andreas Babler. Bis zu ihrer Entfernung. Kann mir jemand schlüssig erklären, warum Babler fest im Sattel sitzt???"
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