LINZER DONAUUFER

Polit-Hickhack um Entsiegelung des Urfix-Areals

Plan für Baumpflanzung
© Stadt Linz
Während derzeit ein gemeinsamer Arbeitsprozess läuft, geht Martin Hajart (ÖVP) einmal mehr mit ersten Ideen an die Öffentlichkeit. "Der Vizebürgermeister setzt erneut auf Ankündigungspolitik und medienwirksame Vorstöße", kritisiert die SPÖ.
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Mit klaren Worten weist am Sonntag Vizebürgermeister und Marktreferent Martin Hajart (ÖVP) den Vorwurf zurück, die Entwicklung des Urfahranermarktgeländes zu blockieren. "Ich bin nicht der Verhinderer und lasse mir dieses Bummerl auch nicht umhängen." Die von SPÖ und Grünen geplante Baumpflanzung werde das Marktressort selbstverständlich mittragen, betont Hajart. Lorenz Potocnik, Gemeinderat von Linz+,  hat vom Polit-Hickhack genug und bringt sein Stadtplaner-Wissen ein: "Jetzt kurz vor der Wahl kommt eine Skizze und 'Diskussionsgrundlage' daher. Das ist mager und unprofessionell. So wie beim Martin-Luther-Platz oder beim Hauptplatz braucht es ein ordentliches Ziel, Budget und dann einen Wettbewerb." Für lustige Skizzen aus der Abteilung sei die Nummer zu groß. "Am Urfahraner Markt müssen – für eine spürbare, stadtklimatische Wirkung – mindestens 5.000 m²entsiegelt werden. 5 Millionen sind ein realistisches Budget dafür", so Potocnik. 
Hajart erinnert daran, dass ein entsprechendes Projekt längst vorliegt. „Mit der Badebucht liegt seit Jahren ein fix und fertig geplantes Vorhaben auf dem Tisch." Dieses Projekt wurde 2023 vom damaligen Planungsstadtrat Dietmar Prammer (SPÖ) aus Budgetgründen gestoppt.

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