SORGENDE COMMUNITY

»Tsunami von hochaltrigen Sterbenden«

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OÖ baut heuer 30 "Caring Communities" auf, weil das Gesundheitssystem an seine Grenzen gelangen wird.
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OÖ. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter – häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner und Bestsellerautor Gian Domenico Borasio spricht in einer neuen Folge "Sternstunde Philosophie" im SRF von einem "Tsunami von hochaltrigen Sterbenden", der auf uns zukommen und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Damit auch künftig in OÖ niemand an Unterversorgung sterben muss, wird jetzt begonnen "Caring Communities" aufzubauen.

Soziallandesrat Christian Dörfel (ÖVP): "Es braucht 'Sorgende Gemeinschaften' – lokale Netzwerke, in denen Nachbarn, Gemeinden, Pfarren, Ehrenamtliche und professionelle Dienste gemeinsam Verantwortung übernehmen. Entscheidend ist dabei auch eine koordinierende Ansprechperson vor Ort – ein "Kümmerer", der Angebote vernetzt, Aktivitäten organisiert und als Bindeglied zwischen den Beteiligten wirkt. Ziel ist es, ältere Menschen im Alltag zu unterstützen, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern und ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben zuhause zu ermöglichen." Ziel für 2026 sind 30 Initiativen in ländlichen Regionen. Die Begleitung zum Start einer "Sorgenden Gemeinschaft" erfolgt über das Regionalmanagement OÖ, finanziert vom Sozialressort des Landes Oberösterreich

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