Der niederländische Navigationsspezialist TomTom richtet sich neu aus und streicht dabei weltweit rund 200 Stellen.
Das Unternehmen werde in die drei Geschäftsbereiche autonomes Fahren, standortbezogene Datendienste und Navigation gegliedert. Ziel sei es, TomTom "fokussierter, schneller und skalierbarer" aufzustellen, begründete Firmenchef Mike Schoofs am Donnerstag das Vorhaben. Die Navigation bleibe aber das Rückgrat von TomTom, stellte Schoofs klar.
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"Durch den Abbau von Managementebenen und die Verlagerung von Entscheidungsbefugnissen näher an die operative Umsetzung können wir schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren und Innovationen beschleunigen."
Man sehe erhebliche Wachstumschancen in den von künstlicher Intelligenz (KI) angetriebenen Bereichen des autonomen Fahrens und der standortbezogenen Datendienste.
- Die Neuausrichtung erfolgt vor dem Hintergrund eines Umsatzrückgangs im dritten Quartal.
- Die Konzernerlöse sanken um 6 Prozent auf 129 Millionen Euro, was den Erwartungen entsprach, wie TomTom weiter mitteilte.
- Die operative Marge lag dank strenger Kostendisziplin jedoch über den Prognosen.
Aufgrund der Restrukturierung und der damit verbundenen geringeren Personalkosten im vierten Quartal hob TomTom seine Margenprognose für das Gesamtjahr an.