Harte Kritik

Trump stichelt gegen Harry und Meghan

© EPA
Prinz Harry und Meghan kehren den USA nach sechs Jahren den Rücken. US-Präsident Donald Trump zeigt sich darüber sichtlich erfreut und spart nicht an scharfer Kritik an dem Paar.
Zur Vollversion des Artikels

US-Präsident Donald Trump macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen den Herzog und die Herzogin von Sussex. Nachdem bekannt wurde, dass Prinz Harry und Meghan nach sechs Jahren in den Vereinigten Staaten wieder nach Großbritannien zurückkehren, äußerte er sich bei einem Treffen mit Reiseunternehmern im Oval Office zu dem Umzug. Auf die Frage von Journalisten nach dem plötzlichen Abgang des Paares erklärte der Politiker laut dem Portal "Daily Star": "Ich bin froh darüber. Ich war kein Fan." Dabei fügte er hinzu, dass ihm ihr Verhalten in Amerika missfallen habe.

Vorwurf der großen Respektlosigkeit

Trump warf dem Paar vor, die königliche Familie schlecht behandelt zu haben. Er betonte, dass sie der Familie mit "großer Respektlosigkeit" begegnet seien und ihm besonders das Verhalten der Herzogin missfallen habe. Laut seiner Aussage sei sie "schrecklich respektlos" gegenüber der Queen und König Charles gewesen. Der US-Präsident ging sogar noch einen Schritt weiter und gab dem Palast einen ungefragten Ratschlag für den Umgang mit den Rückkehrern. Er stellte klar: "Wenn ich die königliche Familie wäre, hätte ich sie nicht zurückgenommen."

Privates Leben in den Cotswolds

Dass das Paar seine Zelte in den USA abbricht, wurde laut Berichten offenbar, als sie am Flughafen von Birmingham landeten. Sie sollen sich nun in einem privaten Anwesen in den Cotswolds außerhalb von London niederlassen. Obwohl sie nun wieder dauerhaft in Großbritannien leben, werden Harry und Meghan voraussichtlich keine offiziellen königlichen Pflichten mehr aufnehmen und bleiben nicht-arbeitende Mitglieder der Royals.

Jahrelanger Streit in der Öffentlichkeit

Die jüngsten Aussagen von Trump sind nur ein weiterer Höhepunkt in einer langen öffentlichen Auseinandersetzung mit den Sussexes. Die Spannungen begannen bereits im Jahr 2016, als Meghan ihn während seines ersten Präsidentschaftswahlkampfes kritisierte. Im Jahr 2020 betonte er zudem, dass die USA nach dem Umzug des Paares nach Kalifornien nicht für deren Sicherheit aufkommen würden. Auch in die Kontroverse um Harrys Visum hatte sich Trump eingemischt, nachdem der Prinz in seinen Memoiren "Spare" über früheren Drogenkonsum geschrieben hatte. Eine öffentliche Reaktion von Harry und Meghan auf die neuesten Bemerkungen gibt es bislang nicht.