Da 88 Prozent der Betroffenen in Wien gemeldet sind, sei das Argument von SPÖ-Gesundheitsstadtrat Hacker über einen Zustrom aus den Bundesländern widerlegt. Ein Vergleich verdeutlicht die extreme Lage: Am Keplerplatz gab es in 13 Monaten nur 435 Verbote.
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Hammerer kritisiert: "Diese Zahlen zeigen schwarz auf weiß, wie massiv die Belastung im Grätzel ist." Er lobt die Exekutive, warnt aber: "Die Polizei kann nicht auf Dauer ausbaden, was die Wiener Drogenpolitik seit Jahren nicht in den Griff bekommt."
Polizeiarbeit allein nicht genug
Felix Ofner, ÖVP-Obmann aus Rudolfsheim-Fünfhaus, betont, dass die Schutzzone wegen der bezirksübergreifenden Szene keinesfalls auslaufen dürfe. Er stellt jedoch klar: "652 Betretungsverbote zeigen aber auch, dass Polizeiarbeit allein die Probleme nicht lösen kann."
Um die starke Konzentration auf wenige Orte zu beenden, fordern die ÖVP-Politiker eine dezentrale und wohnortnahe Neuaufstellung der Suchthilfe. Die bisherige Strategie aus dem Jahr 1999 sei gescheitert, resümiert Hammerer: "SPÖ und Neos müssen die Wiener Drogenpolitik endlich ins Jahr 2026 holen und die einseitige Belastung einzelner Grätzel beenden."