UNO SCHLÄGT ALARM
Unsere Meere stehen vor dem Kollaps
Laut einem neuen Bericht geraten immer mehr Ökosysteme an ihre Belastungsgrenzen – mit Folgen für den gesamten Planeten.
Forscher schlagen Alarm
Mehr als 600 Experten aus 86 Ländern haben fast fünf Jahre lang am dritten Welt-Ozeanbericht der Vereinten Nationen gearbeitet. Ihr Fazit fällt düster aus: Die Ozeane erwärmen sich immer schneller, der Meeresspiegel steigt und wichtige Lebensräume geraten zunehmend unter Druck.
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Kipppunkte rücken näher
Besonders besorgniserregend: Zahlreiche Meeresökosysteme nähern sich laut Bericht kritischen Kipppunkten oder haben diese bereits überschritten. Dadurch drohen irreversible Schäden für Korallenriffe, Fischbestände und viele weitere Lebensräume im Meer.
Die Ozeane sind unser Lebensretter
Die Weltmeere bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche. Sie regulieren das Klima, speichern gewaltige Mengen an Wärme und Kohlendioxid und sind die Grundlage für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Experten betonen, dass die Gesundheit der Ozeane eng mit der Zukunft der Menschheit verbunden ist.
Klimawandel, Müll und Überfischung
Als Hauptursachen nennen die Wissenschaftler den Klimawandel, die Verschmutzung der Meere und die anhaltende Überfischung. Die Belastungen wirken oft gleichzeitig und verstärken sich gegenseitig. Dadurch geraten immer mehr Ökosysteme unter Druck.
UNO fordert schnelles Handeln
UN-Generalsekretär António Guterres warnte, die Menschheit dürfe die Ozeane nicht länger als unerschöpfliche Ressource betrachten. Die Vereinten Nationen fordern deshalb eine stärkere internationale Zusammenarbeit, um die Meere zu schützen und weitere Schäden zu verhindern.
Was das für Urlauber bedeutet
Steigende Meerestemperaturen können unter anderem Korallenriffe zerstören, Fischbestände verändern und extreme Wetterereignisse begünstigen. In vielen beliebten Urlaubsregionen sind die Folgen bereits sichtbar – von Korallenbleichen bis hin zu stärkerer Küstenerosion.