Nach Jugendgewalt

Urlaubsort richtet rote Sicherheitszonen ein

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Nach mehreren Gewalttaten zu Beginn der Sommersaison haben die Behörden in dem bei österreichischen Urlaubern beliebten norditalienischen Adria-Badeort Jesolo sogenannte Rote Sicherheitszonen eingerichtet.
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Personen mit Vorstrafen oder solche, die durch ihr Verhalten die öffentliche Sicherheit oder die städtische Ordnung beeinträchtigen könnten, können aus diesen Bereichen des Stadtzentrums verwiesen werden.

Die Entscheidung wurde im Provinzkomitee für öffentliche Ordnung und Sicherheit getroffen und ist eine Reaktion auf die zunehmende Zahl von Gewaltvorfällen im Badeort. Dort kam es innerhalb der letzten zwei Wochen zu zwei größeren Schlägereien zwischen Jugendgruppen, an denen überwiegend Minderjährige beteiligt waren. Die erste ereignete sich am frei zugänglichen Strand, die zweite in einem Wohnviertel hinter dem Stadion. In beiden Fällen nahmen die Ermittlungsbehörden umgehend Untersuchungen auf. Der Polizeichef von Venedig verhängte bereits erste einjährige Aufenthaltsverbote gegen identifizierte Beteiligte.

Weitere Auseinandersetzungen vor Lokalen

Hinzu kamen weitere Auseinandersetzungen vor Lokalen, bei denen alkoholisierte Jugendliche aneinandergerieten. Zudem wurden vor wenigen Tagen zwei Minderjährige Opfer eines Raubüberfalls. Zwei Tatverdächtige konnten kurz nach der Tat festgenommen werden.

Bereits zuvor hatte die Präfektur zusätzliche Polizeikräfte für die Sommersaison angefordert und die Kontrollen in besonders sensiblen Bereichen wie dem Busbahnhof verstärkt. Ziel ist es nach Angaben der Behörden, Einwohnern und Touristen die sichere Nutzung öffentlicher Räume zu gewährleisten und die Präsenz der Sicherheitskräfte sichtbar zu erhöhen.