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US-Experte nennt Trump "lahme Ente"

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In der heutigen ZiB wurde Trumps Politik analysiert.
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Am 23.6. war der US-Politikexperte Ian Bremmer zu Gast im Studio. Bei Armin Wolf äußerte er sich zur Politik von Donald Trump. "Er sieht schwach aus", so Bremmer, als Fazit zu den Kriegszielen der USA.

Skeptisch, dass wir Abkommen sehen

"Die Iraner konnten Trump die größte außenpolitische Niederlage zufügen", so der Experte. Bremmer sagt: "Ich bin skeptisch, dass wir unter Trump ein neues Atomabkommen mit dem Iran sehen werden." Der Präsident habe sehr oft gedroht und sei zurückgerudert: "Die Amerikaner sind nicht bereit zu eskalieren."

Partei auf Distanz

Während der US-Präsident noch vor wenigen Monaten den Eindruck vermittelte, die internationale Politik maßgeblich zu bestimmen, häufen sich inzwischen die Anzeichen, dass wichtige Verbündete, politische Gegner und selbst Teile seiner eigenen Partei zunehmend auf Distanz gehen.

Lame Duck

"Trump war übermütig", sagt Bremmer auf die rage, wieso Trump den Konflikt mit dem Iran angefangen habe. "Er hörte seinem Berater-Team nicht zu". Und weiter: "Das größte Problem Trumps ist, dass er 80 Jahre alt ist" und er sei "eine lahme Ente" der den nächsten Präsident bestimmen wolle, aber die Zeit rennt ihm weg. Der Ausdruck "lahme Endet" (lame duck) bezieht sich auf einen US-Präsidenten, der am Ende seiner Amtszeit und Macht steht und dem die Kontrolle immer mehr entgleitet.