Wütend

Vanessa Mai wehrt sich gegen Nackt-Kritik!

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Bauchfreie Tops, knappe Röcke und glitzernde Höschen: Schlagersängerin Vanessa Mai sorgt mit ihren freizügigen Bühnenoutfits regelmäßig für hitzige Debatten.
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Dass sich Vanessa Mai modisch in keine Schublade stecken lässt, beweist die Musikerin seit Jahren bei jedem ihrer energiegeladenen Live-Auftritte. Während konservative Schlagerfans bei knappen Shorts oder sichtbaren Tanga-Bändern die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, steht die Sängerin felsenfest zu ihrem Stil. Im Podcast "Schön laut" sprach sie nun mit Moderatorin Lola Weippert darüber, was wirklich hinter ihren gewagten Kombinationen steckt.

Für die Künstlerin spielen vor allem handfeste, praktische Überlegungen eine entscheidende Rolle. Ihre schweißtreibenden Tanzchoreografien verlangen ihr auf der Bühne alles ab: "Ich liebe es, mit nicht vielen Klamotten auf der Bühne zu stehen." Zu viel Stoff würde sie bei den anspruchsvollen Bewegungsabläufen schlichtweg behindern. Ihr absoluter Lieblingslook für das Rampenlicht ist daher so simpel wie provokant: "Bikini-Tops und Jeans, so eine richtige Baggy-Jeans." Das Gefühl von Leichtigkeit und Bewegungsfreiheit sei für sie unersetzlich: "Ich find’s mega, so wenig anzuhaben auf der Bühne."

Wut über sexistische Vorurteile im Netz

Trotz ihrer offenen Haltung lässt die anhaltende Kritik im Internet die Sängerin nicht kalt. Nach ihrer jüngsten Konzerttournee sah sie sich erneut einer Flut von negativen Kommentaren und Anfeindungen ausgesetzt. Besonders ein gängiges Vorurteil bringt die Musikerin regelmäßig auf die Palme: Vielen Frauen werde in der Unterhaltungsbranche reflexartig unterstellt, sie würden sich nur deshalb freizügig präsentieren, um von mangelndem musikalischen Erfolg oder fehlendem Gesangstalent abzulenken.

Gegen diese Unterstellungen wehrt sich Mai entschieden. Sie selbst betrachte ihre Garderobe gar nicht als übertrieben sexuell. Selbst wenn bei einem ihrer Outfits ein glitzernder Tanga seitlich hervorblitze, gehe es ihr primär um modische Statements, individuellen Geschmack und pure Lebensfreude.

Pop-Ikonen als modische Vorbilder

Ihre stilistische Inspiration bezieht der Schlagerstar ohnehin aus einer ganz anderen Musikwelt. Seit ihrer Jugend orientiert sich Vanessa Mai an den unvergessenen Looks US-amerikanischer Pop-Ikonen der Jahrtausendwende.

Künstlerinnen wie Britney Spears und Christina Aguilera, die mit ihren provokanten, bauchfreien Ensembles Musik- und Modegeschichte schrieben, dienten ihr als prägende Vorbilder. Mit ihren mutigen Auftritten beweist Mai, dass moderner Schlager längst mit den Konventionen von einst gebrochen hat und weibliche Selbstbestimmung auf der Bühne keine Stoffgrenzen kennt.