Wien, NÖ. Nach den Sperren im Sommer in Richtung Norden und dem vorgezogenen Aus auf der Stammstrecke vom Praterstern zum Hauptbahnhof wegen durchgebrannter Kabel waren viele gewarnt. Es kam wie befürchtet. Am schlimmsten traf es offenbar die Strecke von Fischamend in die Bundeshauptstadt. Wie Eltern in Beschwerdeforen posten, wurden hier am ersten Schultag angeblich ohne Vorwarnung oder Info alle Zugverbindungen gestrichen.
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Skurril und ärgerlich ging es auch von Stockerau bzw. Korneuburg nach Wien, wo selbst Pendler und Schüler, die extra einen Zug früher nahmen, trotzdem zu spät kamen. Während im Sommer die (nicht von der ÖBB) organisierten Ersatzbusse zwar immer voll, aber stets pünktlich und auch schneller am Praterstern waren, kam die Schnellbahn teils entweder zu spät und kam um 8.7 Uhr auf eine Verspätung von 50 Minuten wegen eines "besetzten Gleises" - was immer das bedeuten mag. Entnervte Kunden stiegen - sobald ein Zug, der eine halbe Stunde auf offener Strecke gestanden war, in Floridsdorf aus, eilten zur U-Bahn.