In Spielberg

Verstappen-Knall: Verhandlungen gescheitert

© APA/MAX SLOVENCIK
Am Samstag fand in Spielberg eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Max Verstappen und den Red-Bull-Bossen statt.
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Max Verstappen hält die Formel-1-Welt in Atem. Auch wenn der vierfache Weltmeister derzeit mit den Siegen nichts zu tun hat, ist er das Top-Gesprächsthema im Fahrerlager. Vor dem GP von Österreich am Sonntag (ab 15.00 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) die brennende Frage: Für welches Team fährt der Niederländer nächste Saison?

In seinem bis 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull gibt es eine Klausel, die ihm einen vorzeitigen Abgang ermöglicht, wenn er nicht um Siege mitfahren kann. Genau das ist derzeit der Fall, und auch trotz des groß angekündigten Upgrades konnte der 28-jährige Niederländer nicht mit den Spitzen-Teams beim Bullen-Heimrennen mithalten.

Deshalb gab es in Spielberg bereits mehrere Treffen von Verstappen-Manager Raymond Vermeulen mit den Bullen-Bossen. Red Bull möchte seinem Aushängeschild die brisante Vertragsklausel mit einem Haufen Geld abkaufen und ihn weiterhin an den rot-weiß-roten Rennstall binden.

Verstappen will sich nicht bekennen

Doch das Verstappen-Lager hält an seiner Linie fest. Man möchte die Saison professionell zu Ende fahren und sehen, wie sich der Bolide entwickelt. Ein klares Bekenntnis für die kommende Saison vermeidet man mittlerweile.

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Auch deshalb kam am Samstag Ober-Bulle, CEO Oliver Mintzlaff, ins Motorhome, um das Lager des Niederländers von einem Verbleib zu überzeugen. Doch das dürfte auch keine Wirkung gezeigt haben.

Verhandlung gescheitert?

Wie das stets gut informierte Portal GPBlog berichtet, dürfte Mintzlaff früher als gedacht den Verhandlungstisch wieder verlassen haben. Im Fahrerlager wird gemunkelt, dass die Verhandlungen gar gescheitert sind, und es jetzt auf die Leistung des Autos in den kommenden Rennen ankommen wird.

Denn bis zur Sommerpause nach dem GP von Ungarn Ende Juli entscheidet sich, ob Verstappen die Klausel aktiviert. Dann könnte man auch schnell wissen, in welchem Cockpit der Niederländer nächstes Jahr Platz nehmen wird.