Zoff um Laufsteg

Victoria’s Secret in Erklärungsnot: Ex-Engel Romee Strijd widerspricht Statement

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Nach ihrer Absage für die Victoria’s Secret Fashion Show meldet sich Ex-Engel Romee Strijd zu Wort. Ihre Aussage wirft Fragen zur offiziellen Erklärung des Labels auf und sorgt für neuen Wirbel.
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Für Romee Strijd sollte es eigentlich ein Comeback auf dem Laufsteg werden. Doch das niederländische Topmodel war bei der diesjährigen Victoria’s Secret Fashion Show keines der Engel. Nachdem die Marke ihre Nicht-Berücksichtigung öffentlich erklärt hatte, meldete sich die ehemalige Laufsteg-Schönheit nun selbst zu Wort und widerspricht dabei einem entscheidenden Detail der offiziellen Darstellung.

Der Streit nahm seinen Anfang auf TikTok. In einem emotionalen Video erzählte Strijd ihren Fans unter Tränen, dass sie für die diesjährige Show nicht ausgewählt worden sei. Das Aus dürfte für sie besonders enttäuschend sein: Zwischen 2014 und 2018 gehörte sie zu den bekannten "Engeln" des US-amerikanischen Dessous-Labels und stand regelmäßig für die Marke auf dem Laufsteg.

Trotz ihrer Enttäuschung versuchte sich das Model zunächst versöhnlich zu zeigen. "Wie auch immer, es ist ein abgeschlossenes Kapitel und es wird wahrscheinlich eine gute Show", erklärte sie in dem Clip.

Victoria’s Secret veröffentlicht offizielles Statement

Die Reaktionen ihrer Fans ließen nicht lange auf sich warten. Die Diskussion im Netz setzte die Marke offenbar unter Druck, sich zu der Entscheidung zu äußern. Gegenüber dem Magazin Vanity Fair veröffentlichte Victoria’s Secret schließlich eine Stellungnahme, in der das Unternehmen zunächst die langjährige Zusammenarbeit mit Strijd würdigte.

"Romee nimmt bei Victoria’s Secret einen wichtigen Platz ein, und wir schätzen ihre langjährige Verbindung zur Marke sowie das Engagement, das sie während ihrer gesamten Karriere bei uns gezeigt hat, sehr."

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Doch vor allem die anschließende Erklärung sorgt nun für Diskussionen. Laut dem Unternehmen sei der Casting-Prozess für Strijd bereits Tage vor den eigentlichen Auditions beendet gewesen. Sowohl die Marke als auch Casting-Direktor Piergiorgio Del Moro hätten direkt mit der Agentur des Models kommuniziert. Demnach sei Strijd bereits am 6. September offiziell darüber informiert worden, dass sie nicht länger im Auswahlverfahren berücksichtigt werde.

Zu internen Gesprächen zwischen dem Model und ihrem Management könne man sich zwar nicht äußern. Gleichzeitig betonte Victoria’s Secret, die Zusammenarbeit mit seinen Talent-Partnern stets mit Respekt zu behandeln.

"Wie kann das sein?" Romee Strijd widerspricht

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Mit dieser Darstellung scheint Strijd allerdings nicht einverstanden zu sein. Auf Instagram reagierte sie unter einem Beitrag des Blogs "Basically Hollywood", der über den Vorfall berichtet hatte. Ihre kurze Antwort wirft eine zentrale Frage auf: "Wie kann es dann sein, dass ich am 10. September beim Casting war?"

Mit diesem Kommentar stellt das Model die vom Unternehmen genannte zeitliche Abfolge infrage. Denn wenn sie tatsächlich noch am 10. September an einem Casting teilgenommen hat, passt das zumindest auf den ersten Blick nicht zu der Erklärung, wonach ihr Auswahlverfahren bereits am 6. September beendet gewesen sein soll.

Ob es sich dabei um ein Missverständnis in der Kommunikation, unterschiedliche Abläufe oder einen anderen Hintergrund handelt, ist bislang nicht geklärt. Eine weitere Erklärung zu diesem konkreten Widerspruch liegt bisher nicht vor.

Nach der Absage zieht das Model Konsequenzen

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Für Strijd geht es offenbar nicht nur darum, bei der diesjährigen Show nicht dabei zu sein. Auch der Umgang mit der Situation scheint sie enttäuscht zu haben. In ihren Aussagen machte sie deutlich, dass sie künftig nicht mehr zu solchen Castings gehen möchte.

"Ich glaube nicht, dass ich in Zukunft noch zu Castings gehen werde, weil mir die Art und Weise nicht gefallen hat. Ich mag nicht, wie der gesamte Ablauf gelaufen ist. Ich mag nicht, wie ich behandelt wurde, und ich möchte natürlich die positiven Erinnerungen behalten", erklärte sie.

Hinter der Enttäuschung steckt auch eine intensive Vorbereitung. Das Model, das mit ihrem Ehemann Laurens van Leeuwen zwei Töchter hat, hatte im Sommer viel Zeit in ihr Training investiert. Die Aussicht, bei der prestigeträchtigen Show dabei zu sein, dürfte für sie daher mit entsprechenden Erwartungen verbunden gewesen sein.

Wie es für Strijd beruflich weitergeht, bleibt abzuwarten. Klar ist vorerst nur: Ihre Absage hat eine öffentliche Debatte ausgelöst und der Widerspruch zwischen ihrer Aussage und dem offiziellen Statement von Victoria’s Secret wirft weiterhin Fragen auf.