Neue Regeln
Vieles neu! Diese Änderungen sollten Kroatien-Urlauber 2026 kennen
Kroatien zählt nach wie vor zu den beliebtesten Urlaubszielen der Österreicher:innen. Die Anreise mit dem Auto, das glasklare Meer und die vielen Küstenorte locken jedes Jahr Millionen Urlauber:innen an die Adria. 2026 bringt allerdings einige Veränderungen mit sich. Vom neuen Mautsystem über strengere Regeln für Energy-Drinks bis hin zu mehr Digitalisierung im Tourismussektor: Wer seinen Urlaub in Kroatien plant, sollte diese Neuerungen kennen.
Das Ende der klassischen Mautstationen
Für viele Kroatien-Urlauber:innen gehört das Anstellen vor den Mautstationen fast schon traditionell zum Ferienbeginn dazu. Damit soll in den kommenden Jahren Schluss sein. Kroatien modernisiert sein gesamtes Mautsystem und setzt künftig auf digitale Erfassung statt Schranken und Tickets. Geplant sind mehr als 200 Mautportale und über 1.700 Kameras, die die bisherigen Mautstellen nach und nach ersetzen sollen. Der Startschuss fällt auf der Autobahn A3 zwischen Zagreb und Lipovac.
So funktioniert das neue System
Für Motorräder und Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen wird künftig eine digitale Kennzeichenregistrierung angeboten. Urlauber:innen können ihr Kennzeichen im Voraus online registrieren und eine Zahlungsmethode hinterlegen. Die Maut wird dann automatisch verrechnet. Wer dies nicht bereits vor der Reise erledigt hat, kann die Registrierung auch direkt auf der Autobahn durchführen. Dafür sind eigene Schnellregistrierungsspuren vorgesehen.
Die gute Nachricht für alle, die diesen Sommer nach Kroatien fahren: Bis einschließlich August 2026 bleibt das bisherige System noch unverändert.
Energy-Drinks für Minderjährige künftig tabu
Eine weitere Änderung betrifft Restaurants, Bars und Cafés. Künftig sollen Energy-Drinks an Personen unter 18 Jahren nicht mehr ausgeschenkt oder verkauft werden dürfen. Die Regelung orientiert sich damit stärker an den Vorschriften für alkoholische Getränke. Hintergrund sind gesundheitliche Bedenken rund um den hohen Koffein- und Zuckergehalt sowie mögliche Risiken durch übermäßigen Konsum bei Jugendlichen.
Für Familien bedeutet das: Jugendliche Urlauber:innen werden in gastronomischen Betrieben künftig keinen Energy Drink mehr bestellen können.
Strengere Kontrollen gegen illegale Vermietungen
Gleichzeitig werden die Kontrollen im Tourismussektor ausgeweitet. Neben staatlichen Behörden sollen künftig auch lokale Institutionen stärker gegen illegale Vermietungen und nicht registrierte Unterkünfte vorgehen dürfen. Damit möchte Kroatien für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen und die Qualität touristischer Angebote langfristig sichern.
Keine Sorgen bei bestehenden Buchungen
Wer seinen Kroatien-Urlaub für 2026 bereits gebucht hat, muss sich laut ÖAMTC keine Gedanken machen. Bereits bestehende Buchungen behalten ihre Gültigkeit. Auch für die laufende Urlaubssaison ergeben sich daraus keine Nachteile für Reisende.
Die meisten Änderungen werden Urlauber vermutlich positiv wahrnehmen. Vor allem das neue digitale Mautsystem soll langfristig für weniger Staus und kürzere Wartezeiten auf den Autobahnen sorgen.