Im Dezember 2025 kam Anh als Au-pair nach Österreich. Um in Wiener Neustadt studieren zu können, beantragte sie den Studenten-Aufenthaltstitel, wozu sie für die Aufnahme des Antrags an die Ma35 (Einwanderung und Staatsbürgerschaft) verpflichtend nach Wien zu ihrem Freund ziehen musste.
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Hier begann der Albtraum: Der Staat fordert von Drittstaatsangehörigen einen Finanznachweis von mehr als 8.600 Euro. Da Anh mietfrei bei ihrem Freund wohnt, ging das Paar aufgrund von Recherche davon aus, dass Mietkosten abgezogen werden können und der Nachweis einer geringeren Geldmenge entspricht.
Keine Arbeitserlaubnis und Spendenaktion
Ein fataler Irrtum: Nach über zwei Monaten Wartezeit stellte die Behörde klar, dass keine Wohnkosten abgezogen werden. In dieser Zeit durfte Anh gesetzlich nicht arbeiten. Das hart Ersparte musste stattdessen für Studiengebühren, den Umzug nach Wien und tägliche Lebensmittel genutzt werden. Anhs Freund, selbst Student, kann die fehlenden Tausenden Euro unmöglich allein stemmen.
Jetzt setzte die MA35 dem Paar ein hartes Ultimatum: Bis 9. September müssen die vollen 8.600 Euro auf dem Konto liegen. "Sonst wird das Visum abgelehnt. Sie verliert den Studienplatz und muss zurück nach Vietnam", bangt ihr Freund. Um ihre gemeinsame Zukunft in Wien zu retten, hofft das Paar nun verzweifelt auf Spenden: https://gofund.me/536ffe724
Wenn das Spenden nicht möglich ist, wird darum gebeten, die Geschichte zu teilen, worauf sich das Paar für jede Unterstützung bedankt.