Sportlich

Wachau-Marathon greift nach neuen Bestzeiten

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Nach einem furiosen Jubiläumsjahr legt der Wachau-Marathon nach: Am 13. September geht die 26. Auflage an den Start und soll erneut zum Fest für alle Laufsportbegeisterten werden.
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Die Zutaten für ein Topevent stehen bereit: Kenias schnellste Läufer, 8.000 Teilnehmer und eine frische Streckenführung im Zielbereich.

Rekordjagd mit Ansage

Die Messlatte liegt hoch, denn im Vorjahr fielen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die Streckenrekorde im Halbmarathon. Der Kenianer Mkulia Kipkandie sprintete in 59:48 Minuten über die Ziellinie und blieb damit nur drei Sekunden über der schnellsten je in Österreich gelaufenen Halbmarathonzeit. Bei den Frauen hält Cynthia Chepkwony seit 2025 mit 1:08:33 Stunden die Bestmarke.

Kipkandie greift erneut an

Auch heuer verspricht die schnelle Wachauer Strecke Spannung pur. „Wir haben sicher bei Damen und Herren ein Teilnehmerfeld, wo neue Rekorde theoretisch möglich sind. Aber für mich ist besonders wichtig, dass es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein schönes Laufwochenende wird. Alles darüber hinaus ist Zugabe", gibt Veranstalter Michael Buchleitner die Marschroute vor. Kipkandie steht als Titelverteidiger erneut in den Startlöchern, im Frauenrennen werden Zeiten von deutlich unter 1:10 Stunden erwartet.

Drei Distanzen, drei Startorte

Sportlich attraktiv ist der Wachau-Marathon längst nicht nur für die Elite. Der Marathon über 42,195 Kilometer startet in Emmersdorf, der Halbmarathon über 21,1 Kilometer in Spitz und der Viertelmarathon über 11 Kilometer in Achleiten. Alle drei Bewerbe führen entlang der Donau durch die Wachau und laufen in Krems ins Ziel. Die flache Strecke mit geringen Höhenunterschieden sorgt für einen gleichmäßigen Laufrhythmus und macht das Rennen sowohl für Spitzenathleten als auch für Hobbyläufer zum echten Anziehungspunkt.

Neue Streckenführung im Kremser Stadtgebiet

Heuer gibt es im Kremser Stadtgebiet eine leicht veränderte Streckenführung, Grund dafür ist die Sperre der Mauterner Brücke. Um den Individualverkehr weiterhin zu ermöglichen, laufen Viertel-, Halb- und Marathon im Stadtgebiet über eine gemeinsame Strecke. Die Altstadt bleibt dabei unberührt, Start- und Zielbereiche bleiben an ihren gewohnten Plätzen.

Erstmals live in ORF 1

Wer nicht selbst an der Strecke steht oder mitläuft, kann das Renngeschehen heuer wieder umfassend verfolgen. Der ORF überträgt den Wachau-Marathon am 13. September von 9.40 bis 13.00 Uhr erstmals live in ORF 1 und im Stream auf ORF ON. Im Mittelpunkt der Übertragung steht das Halbmarathon-Eliterennen mit der Jagd nach neuen Streckenrekorden, begleitet werden aber auch Marathon und Viertelmarathon.