Letzte Zweifel

Wal Timmy: Das DNA-Ergebnis ist da!

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Monatelang blieb ein letzter Zweifel: War der auf der dänischen Insel Anholt angespülte Buckelwal tatsächlich Timmy? Nun gibt es darauf eine nahezu eindeutige Antwort.
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Wie die BILD berichtet, stimmen die DNA-Daten des verendeten Tieres mit jener Probe überein, die bei Timmy während der Rettungsaktion genommen worden war – die Übereinstimmung liegt bei 99,91 Prozent.

Damit endet die Geschichte des Buckelwals traurig. Timmy war im Frühjahr mit großem Aufwand aus der Ostsee geborgen worden. Nachdem der Tracker am 7. Mai sein letztes Signal gesendet hatte, wurde wenige Tage später ein toter Buckelwal auf Anholt entdeckt. Viele hofften dennoch, dass es sich um ein anderes Tier handeln könnte.

Eine erste DNA-Auswertung hatte für zusätzliche Verwirrung gesorgt. Bei einer Präsentation im Juli waren sogar Zweifel an der Vergleichbarkeit der Proben aufgekommen. Deshalb wurde der Göttinger Genetiker Prof. Bertram Brenig mit einer erneuten wissenschaftlichen Auswertung der vorliegenden Daten beauftragt.

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Eindeutiges Ergebnis

Sein Ergebnis beseitigt die entscheidenden Zweifel. Nach bioinformatischer Analyse der Datensätze stellte Brenig eine 99,91-prozentige Übereinstimmung fest. Die BILD zitiert aus dem Untersuchungsbericht, wonach die beiden Datensätze auf eine mögliche Identität der Tiere untersucht wurden.

Der Test stellte zudem klar, dass Timmy ein Weibchen war. Sowohl die Probe aus der Rettungsaktion als auch jene vom Fundort Anholt weisen laut der Auswertung darauf hin.

Damit steht fest: Der Buckelwal, dessen Schicksal im Internet viele Menschen bewegt hat, hat die Rettungsaktion nicht überlebt. Die DNA-Analyse liefert nun die wissenschaftliche Gewissheit, auf die viele Wochen gewartet wurde.