Überschwemmungen

Warnung an Urlauber: Italien-Unwetter immer schlimmer

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Schwere Unwetter haben im Norden Italiens für erhebliche Schäden gesorgt. In mehreren Regionen musste die Warnstufe angehoben werden, während Muren und Hochwasser die Einsatzkräfte fordern.
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Schwere Unwetter haben in der Lombardei weitere erhebliche Schäden angerichtet. Besonders betroffen ist das Val Camonica in den Provinzen Bergamo und Brescia. Nach heftigen Regenfällen und mehreren Schlammlawinen stürzte in Rino di Sonico eine Brücke über den hochwasserführenden Bach Rabbia ein. Schlamm und Geröll erreichten zudem die Staatsstraße 42, die daraufhin gesperrt werden musste. Auch der Fluss Oglio trat teilweise über die Ufer. Zudem kam es in Südtirol zu einem Murenabgang.

Evakuierungen nach Ausuferung der Bäche

In Sonico wurden nach Angaben von meteo.it 81 Menschen evakuiert. Weitere 70 Personen mussten in Stadolina di Vione ihre Häuser verlassen, nachdem dort der Bach Vallaro über die Ufer getreten war. Verletzte oder Todesopfer wurden bislang nicht gemeldet.

Einsatzkräfte arbeiten an der Sicherung

Einsatzkräfte konnten das Wasser nach mehreren Stunden wieder in das Flussbett leiten. Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauern jedoch an. Die Behörden rufen dazu auf, unnötige Fahrten in der Region zu vermeiden.