Eine Analyse von SPÖ-Insider Josef Cap
Stocker hat seinen "Imagewandel" zu einer Art Opa des Volkes relativ empathielos präsentiert. Ob die Österreicher und Österreicherinnen in ihrer Mehrheit statt eines Opas mit einschläfernder Stimme nicht doch lieber einen "Zupacker und Gestalter" haben würden. Besonders auffällig ist dabei, was Stocker nicht gesagt hat.
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- Im Sommer 2026 nicht auf die Kriege USA – Iran und Russland – Ukraine als österreichischer Kanzler einzugehen, zeigt dass ihm die negativen Auswirkungen dieser Konflikte für die Österreicher und Österreicherinnen nicht wichtig genug sind. Anscheinend lebt er in einer anderen Welt.
- Die kriegsbedingten steigenden Energiepreise sind mit kosmetischen Maßnahmen wie einer Spritpreisbremse, ohne die Gewinnmargen der großen Konzerne in Frage zu stellen, nicht in den Griff zu bekommen.
- Zur steigenden Arbeitslosigkeit und zum Wiederanstieg der Inflation hat er keine Maßnahmen präsentiert. Zu den Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Arbeitswelt hat auch er in seinem Sommergespräch geschwiegen.
- Den politischen Islam zu kritisieren, ersetzt nicht bei der Zuwanderung wirksame Einschränkungen umzusetzen.
- Beim neuen Zukunftsdepot für Kinder bleibt unbeantwortet, was mit jenen Eltern ist, denen das Geld fehlt, um 5000 Euro anzulegen.
- Zur von ihm geforderten Verlängerung der Wehrdienstzeit konnte er nicht den damit behaupteten Qualifikationsgewinn für die Soldaten und den Sicherheitsgewinn für Österreich darstellen.
- Warum das Klimagesetz immer noch nicht einmal in Begutachtung gegangen, geschweige denn in Kraft getreten ist, verschwieg er ebenfalls.
Vor allem mit dem, was er nicht gesagt hat, präsentierte Stocker sich mehr als "Kanzleropa" einer Insel als ein zukunftsfitter österreichischer Bundeskanzler.