Wer durch Margareten spaziert, ahnt vielleicht nicht, dass hier österreichweit die wenigsten Autos pro Einwohner stehen. Gerade einmal 258 Pkw kommen auf 1.000 Menschen. Auch in Brigittenau und Rudolfsheim-Fünfhaus sind es weniger als 270. Sechs Wiener Bezirke liegen damit unter der Marke von 300 Autos pro 1.000 Einwohnern.
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"Weniger Autos im Bezirk bedeutet, dass mehr Platz frei wird für Bäume entlang der Gehsteige. Gerade der heurige Sommer hat gezeigt, wie unerträglich sich Asphaltwüsten aufheizen und wie wichtig die verstärkte Begrünung im Straßenraum ist. Damit gibt es einerseits mehr Schatten auf Gehsteigen und andererseits mehr Kühlung für die Anrainerinnen und Anrainer", hält VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk fest.
Während in Brigittenau im Vorjahr 409 Pkw verschwanden, bleibt Liesing mit 538 Autos pro 1.000 Einwohner Wiens Bezirk mit der höchsten Pkw-Dichte. Fun Fact: Seit 2005 sank der Wiener Schnitt von 402 auf 363 Autos pro 1.000 Menschen. Ein Konzept, womit auf ein eigenes Auto und die damit verbundenen Kosten verzichtet werden kann, stellt bekanntlich das Carsharing dar. Zusätzlich fordert der VCÖ, die Mehrwertsteuer auf Öffi-Tickets von zehn auf 4,9 Prozent zu senken, um mehr Menschen in die öffentlichen Verkehrsmittel zu bringen.