Urlaubs-Falle

Wer diese Fehler macht, kommt sicher NICHT erholt aus dem Urlaub zurück

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Die Koffer sind ausgepackt, der Urlaub ist vorbei und Sie fühlen sich schon wieder urlaubsreif? Statt voller Energie in den Alltag zu starten, kehren viele Menschen völlig erschöpft zurück. Dahinter stecken oft überraschende Fehler, die die Erholung zunichtemachen.
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Sie liegen am Strand, lauschen dem Rauschen der Wellen und müssten eigentlich der glücklichste Mensch der Welt sein. Doch innere Unruhe und Erschöpfung trüben das Paradies. Kaum zurück im Job, ist die Laune auf dem Nullpunkt und die Batterie schon am ersten Tag wieder leer. Das Phänomen ist so real, dass die Wissenschaft einen Namen dafür hat: das Post-Holiday-Syndrom (oder auch Urlaubsblues).

Laut einer spanischen Studie fallen rund 65 Prozent der Rückkehrer nach dem Urlaub in ein Stimmungstief. Die gute Nachricht: Das muss nicht sein. Meist sind es konkrete Planungsfehler, die unseren Erholungseffekt sabotieren.

Fehler 1: Die Vollbremsung

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Freitag bis 18 Uhr am Schreibtisch rotieren, nachts hastig die Koffer packen und Samstagmorgen in den Flieger steigen. Wer bis zur letzten Minute unter Hochdruck arbeitet, leidet im Urlaub oft an einem regelrechten Schock. Fällt der Stresspegel plötzlich ab, werden wir nicht entspannt, sondern spüren unsere tiefe Erschöpfung oft erst so richtig oder werden sogar krank ("Leisure Sickness").

Der Tipp: Schalten Sie schon in den Tagen vor dem Urlaub einen Gang zurück und planen Sie den Abflug erst ein bis zwei Tage nach Ihrem letzten Arbeitstag.

Fehler 2: Freizeit-Stress

Sie wollen in zwei Wochen Land und Leute kennenlernen, vier Vulkanbesteigungen machen, tauchen lernen und jeden Abend in ein neues Szene-Restaurant gehen? Viele Menschen verwechseln ihren Urlaub mit einer To-Do-Liste und steuern direkt in die nächste Erschöpfung. Der Kontrast zum Alltag fehlt.

Der Tipp: Weniger ist mehr. Lassen Sie bewusst Lücken im Terminplan. Planen Sie Tage ein, an denen Sie sich treiben lassen und morgens noch nicht wissen, was der Nachmittag bringt.

Fehler 3: Alles auf den einen Jahresurlaub setzen

Viele leben nach dem Motto: "Ich arbeite das ganze Jahr durch und rette mich in den dreiwöchigen Sommerurlaub". Ein fataler Fehler. Die arbeitspsychologische Forschung zeigt ganz klar den sogenannten "Fade-out-Effekt": Der Erholungseffekt ist unabhängig von der Länge des Urlaubs meist nach spätestens zwei bis drei Wochen im Alltag wieder komplett verpufft.

Der Tipp: Arbeitsmediziner raten, lieber mehrere kürzere Urlaube von 4 bis 10 Tagen über das Jahr zu verteilen. So hat der Körper regelmäßig die Chance, die Akkus aufzuladen.

Fehler 4: Nicht abschalten können

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"Nur mal kurz die Mails checken..." – Wer das macht, kann eigentlich auch gleich zu Hause bleiben. Wirkliche psychische Erholung (das sogenannte "Psychological Detachment") tritt nur ein, wenn wir gedanklich völlig von der Arbeit abschalten. Wenn Sie erreichbar bleiben, bleibt das Gehirn im Alarmzustand.

Der Tipp: Löschen Sie für die Dauer des Urlaubs die Mail-App von Ihrem Smartphone und deaktivieren Sie berufliche Chats. Richten Sie eine klare Abwesenheitsnotiz mit einer kompetenten Vertretung ein.

Fehler 5: Die Sonntagabend-Punktlandung

Der schlimmste Fehler wartet am Ende der Reise: Sie landen am Sonntagabend um 22 Uhr, fallen ins Bett und sitzen am Montagmorgen um 8 Uhr wieder im Büro. Der harte Kontrast zwischen Urlaubsfreiheit und Pflichtprogramm schlägt dann voll durch und das Post-Holiday-Syndrom trifft Sie mit voller Wucht.

Der Tipp: Gönnen Sie sich unbedingt Puffer-Tage. Planen Sie Ihre Rückkehr für einen Mittwoch oder Donnerstag. So haben Sie Zeit, Koffer in Ruhe auszupacken, Wäsche zu waschen und sich mental wieder an den heimischen Biorhythmus zu gewöhnen. Und: Starten Sie am ersten Arbeitstag nicht mit dem Berg an ungelesenen Mails, sondern mit leichten Routineaufgaben.