Strenge Vorschrift

Wer HIER ein Selfie macht, fliegt hochkant raus

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Trotz klarer Warnungen nutzten viele Teilnehmende beim Ötztaler Radmarathon auf der Strecke ihr Smartphone. Nun greifen die Verantwortlichen durch.
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Beim Ötztaler Radmarathon wurden im Verlauf der Fahrt zahlreiche Aufrufe, das Mobiltelefon nicht zu benutzen, ignoriert. Im Anschluss trafen dazu viele berechtigte Rückmeldungen ein. Obwohl in der aktuellen Ausgabe nichts passiert ist, lässt sich beobachten, dass immer mehr Personen während des Fahrens ein Smartphone halten, Selfies aufnehmen oder Videos filmen. Dieses Verhalten stellt ein Sicherheitsrisiko dar.

Kostenloses Bildmaterial für alle Teilnehmenden

Dabei ist das Eingehen eines solchen Risikos für Erinnerungen un nötig. Für alle Teilnehmenden steht ein persönliches Highlightvideo bereit. Dieses umfasst Sequenzen vom Start, aus der Fanzone am Kühtai, von den Anstiegen am Timmelsjoch sowie zur Mautstelle und vom Zieleinlauf. Ergänzend gibt es etwa 192.000 Eventfotos von Sportograf sowie eine 15-stündige Livestream-Berichterstattung.

Künftige Disqualifikation bei Handy am Lenker

Aus diesem Grund herrscht bei der kommenden Austragung des Ötztaler Radmarathons Null Toleranz. Wer beim Fahren ein Smartphone in der Hand hält, riskiert eine Disqualifikation. Diese Maßnahme greift auch dann, wenn der Verstoß im Nachhinein über hochgeladene Beiträge, Livestream-Bilder, Fotos der Veranstaltung oder das persönliche Video der Teilnahme entdeckt wird.

Erlaubte Alternativen für eigene Aufnahmen

Für eigene Aufnahmen darf auf sichere Alternativen zurückgegriffen werden. Dazu zählen korrekt fixierte Actioncams oder freihändig nutzbare Kamerasysteme. Einzige Vorgabe ist, dass die Aufmerksamkeit sowie die Kontrolle über das Fahrrad zu jedem Zeitpunkt erhalten bleiben. Das Prinzip lautet: Beide Hände an den Lenker, volle Konzentration auf die Straße und Sicherheit vor Content.