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WhatsApp führt nachträgliche Status-Bearbeitung ein

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Derzeit können Nutzer ihren veröffentlichten WhatsApp-Status nicht korrigieren. Bei einem Tippfehler muss der gesamte Status gelöscht werden. Nun will WhatsApp dieses Problem angehen.
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Mit dem WhatsApp-Status können Nutzer, ähnlich wie bei Instagram-Stories, kurz Clips posten, die von ihren Kontakten angeschaut werden können. Jedoch gibt es ein großes Problem: Bei Fehlern können diese nach der Veröffentlichung nicht mehr ausgebessert werden. Der Status muss gelöscht und erneut gepostet werden. Nun will WhatsApp das Problem angehen.

Laut dem Online-Magazin "WABetaInfo" soll mit der geplanten Neuerung das Bearbeiten von einem Status vereinfacht werden. Nutzer können dabei ihre bereits veröffentlichten Postings direkt verbessern, ohne sie komplett neu hochzuladen. WhatsApp bietet dafür zwei Möglichkeiten an.

Zwei Möglichkeiten zur Bearbeitung

Die erste Möglichkeit: Im Menü der eigenen Statusübersicht soll eine neue Bearbeitungsoption vorhanden sein. Die zweite Möglichkeit ist über ein Stiftsymbol, das beim Öffnen des eigenen Status erscheint. Mit beiden Wegen kommt man zur Bearbeitungsansicht. Damit können Nutzer nun ihren Status bearbeiten und Fehler ausbessern. Der bestehende Status bleibt weiterhin erhalten.

Aber es gibt einen großen Haken. Die Änderung kann nur in einem sehr kurzen Zeitfenster durchgeführt werden. Nutzer können ihre Postings innerhalb der ersten 15 Minuten bearbeiten, wonach die Funktion verschwindet. Anders als bei bearbeiteten Chatnachrichten will WhatsApp die Änderungen nicht erkennbar kennzeichnen. Andere Nutzer, die das Posting schon gesehen haben, erhalten beim erneuten Aufruf die veränderte Version, ohne einen Anpassungshinweis.

Wenige Nutzer können Funktion testen

Die neue Funktion wurde in der Android-Beta von WhatsApp mit der Versionsnummer 2.26.30.1 entdeckt, so "WABetaInfo". Aktuell bekommen nur ein Teil der Beta-Nutzer Zugang dazu und die Freischaltung erfolgt schrittweise.

Aus diesem Grund erscheint die Bearbeitungsfunktion nicht automatisch bei allen Nutzern, obwohl die passende Version auf dem Gerät installiert ist. Wie "WABetaInfo" berichtet, sollen ebenfalls einige Nutzer außerhalb des Beta-Programms schon Zugang zur neuen Funktion erhalten haben. Wann alle WhatsApp-Nutzer Zugriff auf die Neuerung haben werden, ist aktuell unbekannt.