Bisher müssen Nutzer Geburtstage selbst in Kalender-Apps oder anderen Diensten hinterlegen. Das könnte sich bei WhatsApp bald ändern. Die App soll künftig auf die im Smartphone-Adressbuch gespeicherten Geburtsdaten zugreifen können.
Wie das auf WhatsApp spezialisierte Portal WABetaInfo berichtet, sollen Nutzer die Daten dafür nicht extra in den Messenger eintragen müssen. Sind die Geburtstage bereits bei den Kontakten gespeichert, könnten sie künftig direkt in WhatsApp auftauchen.
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Geburtstage direkt im Profil sichtbar
Die Hinweise sollen an mehreren Stellen in der App erscheinen. Geplant ist unter anderem ein Hinweis direkt unter dem Namen eines Kontakts in einem neuen Kontakte-Bereich.
Auch in den Profilinformationen soll das Geburtsdatum künftig prominent angezeigt werden. So könnte ein kurzer Blick auf einen Kontakt reichen, um zu sehen, wann dessen Ehrentag bevorsteht.
Allerdings müssen sich Vergessliche noch etwas gedulden: Laut WABetaInfo befindet sich die Funktion derzeit noch in der internen Entwicklung. Selbst für Beta-Tester ist sie bislang nicht verfügbar.
So klappt die Erinnerung schon jetzt
Wer nicht auf das WhatsApp-Update warten möchte, kann sich bereits heute anders behelfen. Auf Android lassen sich Geburtstage, die in den Google-Kontakten gespeichert sind, mit dem Google Kalender synchronisieren.
Dort gibt es einen eigenen Bereich für Geburtstage. Zusätzlich können Nutzer Benachrichtigungen aktivieren und sich so rechtzeitig an die anstehenden Termine erinnern lassen.
Voraussetzung ist allerdings, dass das Geburtsdatum beim jeweiligen Kontakt hinterlegt und die Synchronisierung aktiviert ist. Der Vorteil: Die Erinnerung funktioniert unabhängig von WhatsApp – auch dann, wenn der betreffende Kontakt den Messenger gar nicht nutzt.