Montage hat begonnen

Wien kürzt Förderung für Weihnachtsbeleuchtung um die Hälfte

© oe24/Stelzmüller
Während die meisten den goldenen Herbst genießen, herrscht in der Innenstadt vielerorts schon Weihnachtsstimmung. Auch die Montage der ersten Lichterketten, Sterne und Luster über den Straßen hat bereits begonnen.
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Noch liegt der erste Advent in weiter Ferne, in gut 30 Wiener Straßen laufen aber schon die Vorbereitungen für das große Wintertreiben. Für Einheimische wie Touristen gehört das bunte Glitzern einfach zum Stadtbild dazu, gerade in der umsatzstarken Weihnachtszeit. Bis Mitte November müssen alle Sterne, Kugeln und Lichterketten hängen. Bevor die Dekoration erstrahlt, werden natürlich alle Aufhängungen sorgfältig geprüft - Sicherheit ist schließlich unverzichtbar.

Die zauberhafte Weihnachtsbeleuchtung hat in der Inneren Stadt eine lange Tradition. © Stadt Wien

Die wohl spektakulärsten Hingucker finden sich am Graben, genauer gesagt ÜBER dem Graben. Einer der prachtvollen Weihnachtsluster bringt dort stolze 350 Kilogramm auf die Waage – fast so viel wie ein Konzertflügel. Gleich vier Drahtseile halten die Schwergewichte über den Köpfen der Passanten.

Die größten Luster Wiens hängen am Graben. © Stadt Wien / Georg Krewenka

Doch der festliche Zauber hat seinen Preis: Rund eine Million Euro fallen für die Weihnachtsbeleuchtung an, trotz sparsamer LED-Technik. Bezahlt wird sie von den Unternehmen der jeweiligen Einkaufsstraßen, unterstützt durch Stadt Wien und Wirtschaftskammer. Dabei gibt es einen Haken: Die Sonderförderung von 75 Prozent aus den vergangenen beiden Jahren ist ausgelaufen. Soll heißen: Heuer werden nur noch 50 Prozent der Kosten gefördert. Für die Geschäftsleute bedeutet das, selbst mehr stemmen zu müssen. "Es sind überall Einsparungen da. Wir sind froh, dass wir die 50 Prozent erhalten", betonte Dieter Steup von der Wirtschaftskammer im ORF.