Wer "J-Nimon K" sieht, muss schon genauer hinschauen: Statt einer gewöhnlichen Fellzeichnung trägt das junge Pferd auffällige schwarze Punkte. Selbst sein Züchter Steffen Krehl war beim ersten Anblick überrascht. Als er das Fohlen im Gras liegen sah, erinnerte es ihn spontan an einen kleinen Hund.
Auch andere Menschen reagieren laut Krehl verblüfft auf das ungewöhnliche Aussehen. Die erstaunten Blicke beschränken sich offenbar nicht auf Menschen: Selbst andere Pferde hätten den auffälligen Nachwuchs zunächst neugierig gemustert.
Bei der Zucht spielte auch Glück mit
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Hinter der besonderen Zeichnung steckt nicht nur ein glücklicher Zufall, sondern auch eine gezielte Entscheidung. Krehl wählte den niederländischen Hengst "Genius" als Vater aus. Dieser ist für seine auffällige Fellzeichnung bekannt und bei Züchtern als Deckhengst gefragt.
Doch eine Garantie für gepunkteten Nachwuchs gibt es nicht. Bei anderen Zuchtversuchen mit demselben Samen seien auch Schimmel oder braune Pferde geboren worden. Dass "J-Nimon K" tatsächlich diese außergewöhnliche Zeichnung trägt, war also keineswegs selbstverständlich.
Geht es für den kleinen Star nach Dubai?
Vorerst bleibt das Hengstfohlen noch einige Wochen bei seiner Mutter. Danach soll sich zeigen, wie es für den 75.000-Euro-Hingucker weitergeht: Möglich ist eine direkte Reise zu seinem Käufer nach Dubai. Alternativ könnte er zunächst in einem europäischen Gestüt weiter ausgebildet werden.
Sein Züchter beschreibt den Kleinen nicht nur als optisch besonders, sondern auch als selbstbewusst. "J-Nimon K" gehe mutig voran und sei kein ängstliches Pferd. Damit bringt der gepunktete Nachwuchs offenbar auch charakterlich gute Voraussetzungen für seine Zukunft mit.