Gewarnt wurde zugleich vor Änderungen, die laut den Freiheitlichen im Herbst anstehen. Ein neues Dienstzeitmodell werde Nachteile bringen, ist man überzeugt.
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In Wien, so gab Nepp zu bedenken, sei nicht nur die Kriminalität hoch, es gebe auch viele Demonstrationen und Veranstaltungen. Der Schutz der Botschaften gehöre ebenfalls zum Aufgabenbereich. "Das alles frisst enorme Kraft", konstatierte er. Nötig sei darum eine spezielle Zulage für Wien. Auch Überstunden dürften nicht gestrichen werden.
Warnung vor Dienstzeitmodell
Ein neues Dienstzeitmodell könnte laut FPÖ dafür sorgen, dass sich die Situation sogar verschärft. Möglich sei, dass dadurch weniger Polizisten auf der Straße präsent sein werden. Die Änderungen könnten bei den Betroffenen auch zu finanziellen Einbußen bis zu 30 Prozent führen, erläuterte Nepp. Das alles geschehe vor dem Hintergrund, dass die Exekutive in Wien personell "ausgeblutet" werde.
Innenministerium weißt FPÖ-Stadtrat in Schranken
Laut dem nicht amtsführenden FPÖ-Stadtrat Stefan Berger ist die Personalbilanz aufgrund von Kündigungen und Pensionierungen nämlich negativ - auch wenn das Innenministerium stets Aufnahmezahlen präsentieren würde, die das Gegenteil dokumentieren sollten. Die Kriminalitätsbelastung, so stellte er fest, sei jedenfalls enorm. Denn mehr als 36 Prozent der Strafanzeigen würden in Wien getätigt werden, betonte Berger.