Aufatmen im Land

Wilfing wieder bei Bewusstsein: Große Erleichterung

© APA/HELMUT FOHRINGER
Landtagspräsident Carlo Wilfing ist nach seinem schweren medizinischen Notfall am Montag wieder bei Bewusstsein und ansprechbar. Das bestätigten die behandelnden Ärzte. Die Landeshauptfrau reagierte mit einem Statement voller Erleichterung.
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Die Entwicklung des Gesundheitszustands von Niederösterreichs Landtagspräsident Karl Wilfing (ÖVP) verläuft nach Angaben der Landtagsdirektion "derzeit positiv". Der 65-Jährige ist laut offiziellen Stellen mittlerweile bei Bewusstsein und benötigt keine Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems mehr. "Er ist ansprechbar, aber den Umständen entsprechend ist er noch sehr geschwächt", wurde betont.

Der medizinische Notfall ereignete sich während einer Tour auf dem Thayatal-Radweg. Wilfing wurde per Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Nach Einschätzung des behandelnden Ärzteteams dürfte eine schwere Herzrhythmusstörung mit Kreislaufkollaps und nachfolgendem Herzstillstand vorgelegen sein.

„Dass Landtagspräsident Carlo Wilfing nach seinem schweren medizinischen Notfall am Montag nach Auskunft der behandelnden Ärzte wieder bei Bewusstsein und ansprechbar ist, ist die Nachricht, auf die wir alle gehofft haben", so die Landeshauptfrau. „Nach den großen Sorgen der vergangenen Stunden sind wir sehr erleichtert über diese positive Entwicklung. Ganz besonders freue ich mich für seine Familie, die in diesen schweren Stunden immer an seiner Seite war und ihm Halt und Kraft gibt."

Weg der Genesung liegt noch vor ihm

Die Landeshauptfrau betonte zugleich, dass der Genesungsprozess noch andauert: „Gleichzeitig wissen wir, dass noch ein Weg vor ihm liegt. Umso mehr wünschen wir ihm jetzt die notwendige Ruhe und Kraft für seine Genesung."

Dank an die Helfer

Besonderen Dank richtete sie an alle, die in der akuten Notsituation rasch reagiert haben: „Besonders dankbar bin ich all jenen, die in den entscheidenden Minuten richtig und schnell gehandelt haben – von den Helfern vor Ort über die Rettung bis hin zu den behandelnden Spitalsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern."

Zum Abschluss richtete sie einen hoffnungsvollen Blick nach vorne: „Jetzt hoffen und beten wir gemeinsam, dass es für Carlo weiterhin Schritt für Schritt bergauf geht."