Weniger Bürokratie
WKNÖ: Transportbranche fordert Entlastung
91,2 Prozent der Unternehmen sehen Bürokratieabbau als zentral für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, für 83,2 Prozent sind geringere Lohnnebenkosten entscheidend für die Zukunft des Standorts. Das zeigt das aktuelle WKNÖ-Wirtschaftsbarometer. „Der Bürokratieabbau muss stärker in Schwung kommen, bei den Lohnnebenkosten sind nach den ersten angekündigten Schritten noch weitere nötig. Da kann und darf es kein ‚Zurück' geben", betont Beate Färber-Venz, Obfrau der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). „Die hohen Zustimmungswerte mit 91 und 83 Prozent zeigen deutlich, wie groß der Leidensdruck der Unternehmen bereits ist."
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Jeder fünfte Betrieb erwartet Verbesserungen bei Auftragslage und Kapazitätsauslastung
Der Blick der Branche in die Zukunft bleibt gedämpft. Knapp 20 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine Steigerung der Kapazitätsauslastung, 33 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Entwicklung, 47 Prozent mit Rückgängen. Ähnlich sehen die Erwartungen zur Auftragslage aus: Auch hier gehen knapp 20 Prozent der Unternehmen von einer Verbesserung aus, 52 Prozent befürchten jedoch Rückgänge. „In dieser Situation sind positive Signale unverzichtbar – für unsere Betriebe wie für unsere Kundinnen und Kunden gleichermaßen", so Färber-Venz. „Wir brauchen Entlastungsschritte, auf die sich unsere Branche verlassen kann."
Die Sparte Transport und Verkehr in Niederösterreich umfasst 6.520 aktive Unternehmen mit rund 46.750 Beschäftigten. Rund 500 junge Menschen erhalten hier als Lehrlinge eine bestens qualifizierte Berufsausbildung.